Hitzefreund oder -feind?

Sommer-Urlaub

Sind Sie gerade auf dem Weg zum Freibad? Oder doch auf dem Weg in die Arbeit? Freuen Sie sich über die Sonne? Oder geht Ihnen die Hitze auf die Nerven? Oder regnet es gar, wenn Sie das gerade lesen?

Der Sommer in Wien kann aber auch sehr schön sein. Immerhin kommen Tausende Touristen Jahr für Jahr in unsere Stadt, um im Juli und August hier zu sein. Und wenn Sie gerade nicht so viel im Börserl und auf dem Konto haben, oder das Urlaubsgeld lieber sparen wollen, dann heißt es schauen, was die Stadt auch für unsereins im Sommer zu bieten hat. Raus aus dem Alltag - das wollen offenbar viele von uns, gerade im Urlaub - und das ganz egal, ob beim Urlaub in der Ferne oder zu Hause. Eine aktuelle Untersuchung der Europäischen Reiseversicherung zeigt folgendes: Der Arbeitsstress hat für viele in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Laut Studie empfinden das 56 Prozent der Befragten, bei den 40- bis 50-Jährigen sogar 68 Prozent. Dementsprechend ist für über 80 Prozent der Urlaub wichtiger bis unverzichtbar geworden. Auf die Frage, welche Reisemotive bis 2020 zunehmen würden, führen fast 80 Prozent der insgesamt 1.000 Befragten an: „Gegensteuern gegen das Burn-out-Syndrom". Demzufolge verspüren die 40- bis 50-Jährigen den stärksten Arbeitsstress. Mehr als 60 Prozent wünschen sich das „soziale Reiseerlebnis", den Urlaub mit Familie oder Freunden. Und fast ein Viertel der 20- bis 30-Jährigen sieht darüber hinaus eine Tendenz zum Urlaub als „Flucht vor Web 2.0". Und das Schöne dabei ist: „Flüchten" geht auch zu Hause. Vorausgesetzt, wir schaffen es, den Computer ohne Strom zu lassen, die Mail-Benachrichtigung im Handy auszuschalten, und zumindest so zu tun, als wären wir auf der Alm oder auf der Insel. Nach der Arbeit auf der Wiese im Bad liegen, oder auf dem Sessel auf dem Balkon den Sonnenuntergang anzuschauen hat AUCH etwas. Genießen wir doch einfach den Sommer, egal wie das Wetter ist. Der nächste Winter kommt bestimmt.

  • www.wienspart.atElisabeth Vogel ©ORF/ Thomas Ramstorfer© ORF/ Thomas Ramstorfer

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