Skifahren in Ostösterreich

Skiparadiese ums Eck

Abfahrt. Wer sich auf den heimischen Pisten austoben möchte, muss nicht in den Westen fahren. Das zeigt Wolfgang Kralicek im Buch „Skifahren in Ostösterreich“.

Dieser Beitrag erscheint in Kooperation mit dem Falter Verlag.

Text: Andreas Cavar

Wer an Wintersport in Österreich denkt, landet gedanklich häufig in Salzburg oder Tirol. Dabei kommen Ski-Fans auch im Osten des Landes voll auf ihre Kosten. Das zeigt der Autor Wolfgang Kralicek in seinem Buch „Skifahren in Ostösterreich“, in dem er alle Lifte und Pisten in Niederösterreich, Wien, dem Burgenland sowie der Oststeiermark präsentiert. Bekannte Destinationen wie Semmering, Hochkar und Stuhleck finden ebenso Erwähnung, wie urige Geheimtipps. Neben den Pisten werden auch die Skihütten beschrieben. Zu jedem Ort gibt es außerdem ein Kapitel zur Entstehung und Entwicklung des Skigebiets.

Plädoyer. Kralicek zeigt in seinem Werk die enorme Vielfalt der Skigebiete in Österreichs Osten. Erfahrene Wintersportler, die auf der Suche nach eher anspruchsvollen Abfahrten sind, werden etwa in Turnau, Lackenhof, auf dem Hochkar oder am Semmering fündig. Skigebiete wie Joglland oder Puchenstuben eignen sich vor allem für Kinder. Das Buch ist aber auch als Plädoyer zu verstehen, denn wie der Autor eindrücklich beschreibt, sind viele kleine Lifte in der Ostregion zwar unrentabel, gesellschaftlich aber dennoch enorm wertvoll.

Info: shop.falter.at

Die zehn besten Abfahrten (alphabetisch gereiht)

Aflenz: Panoramaabfahrt

Diese sechs Kilometer lange Abfahrt ist im wahrsten Sinn des Wortes eine „Autobahn“: Man fährt auf der – im Winter gesperrten – Mautstraße ins Tal. Skifahrerisch uninteressant, landschaftlich ein Erlebnis.

Hochkar: Karabfahrt

Für diese Abfahrt braucht es ein wenig Mut: Vom höchsten Punkt des Skigebiets führt die Karabfahrt zwischen Felsen durch eine spektakuläre Rinne hinab. Sehr schattig, daher oft eisig. Ein Klassiker.

Hochkar: Leckerplanabfahrt

Besonders der Mittelteil dieser Abfahrt ist eine echte Empfehlung: Der lange, breite, gleichmäßig steile Hang ist ideal zum Kurzschwingen. In anderen Skigebieten wäre das wohl eine schwarze Piste.

Lackenhof: Große Ötscherpiste

Die längste schwarze Abfahrt Niederösterreichs ist auch eine der attraktivsten. Sie lässt einem zwar kaum Zeit zum Verschnaufen, wird aber nie richtig brutal. Reizvoll ist auch die Streckenführung mit vielen Geländeübergängen.

Mitterbach: Steilhang

Der obere Bereich der Gemeindealpe liegt über der Baumgrenze und hat entsprechend alpinen Charakter. Es gibt Pisten in allen Schwierigkeitsgraden; der Steilhang bietet das stärkste Gefälle Niederösterreichs.

Niederalpl: Waldabfahrt

Diese romantische Abfahrt beginnt mit einem kurzen, knackigen Steilhang und geht dann weiter auf langen Wegen durch den Wald und unter der Bundesstraße durch. Am Ende mündet die Waldabfahrt in die leichte Sohlalm-Piste.

Semmering: Westhang

Die parallel zur Weltcup-Abfahrt verlaufende Piste ist kaum weniger steil als diese, dafür muss man unten nicht die Ski abschnallen für die Gondel, sondern kann den Sessellift nehmen. Am schönsten bei Flutlicht in der Nacht!

Stuhleck: Almabfahrt

Die schönste Piste am Stuhleck befindet sich auf der Steinbachalm, im entlegensten Teil des weitläufigen Skigebiets. Besonders der untere Bereich der Almabfahrt ist perfektes Carvinggelände.

Turnau: FIS-Rennstrecke

Die Schwabenbergarena in Turnau ist einer der beliebtesten Trainings- und Rennberge der Ostalpen. Warum das so ist, merkt man vor allem ganz oben, im steilsten Teil.

  • www.wienspart.atSkifahren in St. Jakob ©TV Joglland – Waldheimat, Gery Wolf© TV Joglland – Waldheimat, Gery Wolf
  • www.wienspart.atSkiparadiese ums Eck ©Mostviertel Tourismus/weinfranz.at© Mostviertel Tourismus/weinfranz.at
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