Eine furchtlose Frau mit neuen Ideen

Eva Sangiorgi

Word-Rap mit Eva Sangiorgi. Die neue Direktorin der Viennale will das bedeutende Filmfestival weiterentwickeln.

Interview: Andreas Cavar

Die Viennale ist ein besonderes Festival, weil das gesamte Programm von Wert und Bedeutung ist.

Das Spannendste daran, ein Filmfestival zu leiten, ist, Stück für Stück alle Details von großartigen Begegnungen, Filmen und Leuten zusammenzutragen.

Ein Film, den jeder einmal gesehen haben sollte, ist „Au hasard Balthazar“ von Robert Bresson.

Junge Menschen für das Kino zu begeistern, ist wichtig, weil es ein bedeutendes Instrument darstellt, um sein Umfeld zu verstehen.

Auf das Leben in Wien freue ich mich, weil mich diese perfekte Kombination von Schönheit und Beständigkeit sowie die lebhafte Kulturszene faszinieren.

Eine Filmschaffende, die ich bewundere, ist zum Beispiel Claire Denis.

Wenn ich daran denke, Deutsch zu lernen, bin ich gespannt, wie ich das meistern werde, aber ich bin furchtlos.

Am Leben in Italien vermisse ich vor allem, meinen Kaffee zu trinken, während ich an der Theke stehe.

Wenn ich nicht gerade Filme sehe, verbringe ich meine Freizeit gerne mit meinen zwei Katzen und beschäftige mich mit allen möglichen anderen Dingen.

  • www.wienspart.atEva Sangiorgi ©Viennale/Roland Ferrigato© Viennale/Roland Ferrigato

Fakten

Eva Sangiorgi wurde 1978 im italienischen Faenza geboren. Sie studierte Kommunikationswissenschaften und Kunstgeschichte. Im April 2010 gründete sie das internationale Filmfestival Ficunam in Mexiko- Stadt, dessen künstlerische und kaufmännische Leitung sie seither innehat. Zudem war sie bei zahlreichen Filmfestivals in Jurys vertreten. 2018 wurde sie schließlich zur Viennale-Direktorin ernannt.

viennale.at

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