Best of Burgenland

Teil 2: Neusiedler See

Mit Rad, Bus und Bahn durch die Ostregion: Los geht’s auf Erkundungsjagd ins Burgenland. Ein rund 1.000 km weites Radwegenetz auf 36 Routen lässt nicht nur das Radlerherz höherschlagen!

Der Neusiedler See Radweg ist der wohl bekannteste und daher auch meistbefahrene Radweg der Region Neusiedler See. Die Strecke führt entlang des Schilfgürtels – teilweise mit traumhaftem Ausblick auf den See – durch Weingärten, Feuchtwiesen und Salzlacken Richtung Ungarn. Von Neusiedl am See über Weiden am See kommend führt der Radweg den Radfahrer auf der Ostseite durch den Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel, vorbei an Mangalizaschweinen in Podersdorf am See, dem Nationalparkzentrum in Illmitz und Graurindern in Apetlon. Hier besticht vor allem die endlose Weite und Offenheit der Landschaft. In Pamhagen überquert er nun schrankenlos die Grenze nach Ungarn.

Über Fertöd – das Schloss Fertöd ist das ungarische Pendant zum Schloss Esterházy in Eisenstadt –, Hidegség und Balf geht es nach Fertörákos, wo wieder österreichisches Staatsgebiet befahren wird. Die Westseite des Sees wartet mit kulturellen Überraschungen auf: dem Seefestspielort Mörbisch mit seinen Hofgassen, der kleinen historischen Stadt Rust – auch als Drehort der Fernsehserie „Winzerkönig“ bekannt –, der ältesten Rotweingemeinde Oggau und Donnerskirchen, wo die Bergkirche sich an die Hänge des Leithagebirges schmiegt.

In Purbach, Breitenbrunn und Winden gibt es gut erhaltene Kellergassen zu sehen, die zum Teil auch heute noch genutzt werden. Über Jois zurück in die Bezirkshauptstadt Neusiedl am See, schließt sich der Kreis des Radweges. Bemerkenswert sind die Designrastplätze: teils mit stylishen Windsegeln bzw. Schil uppeln mit Sitzbänken und Tischen, spenden diese Schatten und Schutz vor dem Wind, Aussichtstürme bieten einen phänomenalen Blick über den See bis in die ungarische Tiefebene. Die mit wenigen Ausnahmen durchgehend asphaltierte Strecke bietet vielfältige Variationsmöglichkeiten, da sie an alle weiteren 11 Radwege angebunden ist.

Wer den Neusiedler See Radweg nur auf österreichischer Seite nutzen will, kann die „Abkürzung“ mit der Fahrradfähre zwischen Illmitz und Mörbisch nehmen. Die Fahrradfähre verkehrt in den Sommermonaten jede Stunde in beide Richtungen; so lässt sich das Radfahren auf dem 75-km- Rundkurs gleich mit einer Schi fahrt auf dem pannonischen Steppensee verbinden. Ein heißer Tipp nach einer ausgiebigen Radtour ist jedenfalls ein Besuch in der St. Martins Therme in Frauenkirchen, wo Sie Körper und Seele vom wohlig warmen Wasser verwöhnen lassen können.

  • www.wienspart.atNeusiedlersee ©Neusiedlersee.com© Neusiedlersee.com
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Fakten

Aktuelle Informationen zu Tickets und Preisen, Fahrplanauskunft und alle Linienfahrpläne: vor.at

HOTLINE: Persönliche Beratung zur Mobilität in der Ostregion unter 0810 22 23 24 oder vor Ort in der BahnhofCity Wien West, Öffnungszeiten: Mo.–Fr. (werktags) von 6 bis 18 Uhr

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