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Sonntag, Februar 5, 2023

10.000 Bücher für Volksschüler*innen

Bild: ©Stefan Burghart

Die Gratisbuchaktion „Meine STADT. Mein BUCH.“ bringt heuer mit Unterstützung der Wiener Städtischen Versicherung ein Werk des Autors Johannes Mario Simmel in die Volksschulklassen.

Was dreimal erfolgreich stattgefunden hat, darf man in Wien bereits einen Klassiker nennen. „Meine STADT. Mein BUCH.“ geht dieses Jahr in seine dritte Auflage – auch diesmal wieder mit einem Buch
für die 3. Klasse Volksschule. Nach „Dicke Freunde“ von Thomas Brezina und Christine Nöstlingers „Die -feuerrote Friederike“ bekommen die Schülerinnen und Schüler heuer „Ein Autobus, groß wie die Welt“, jenen Kinderbuchklassiker von Johannes Mario Simmel, der erstmals 1976 erschien.
„Ein Autobus, groß wie die Welt“ erzählt von 19 Kindern, einer Kindergärtnerin, einem Chauffeur und einem schwarzen Schaf namens Josef, die mit einem Autobus zur Erholung in die winterlichen Berge fahren. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Das Schaf Josef reißt aus, zwei Lawinen donnern zu Tal, der Autobus bleibt stecken, ein Bub wird lebensgefährlich krank, die Großen versuchen, Hilfe zu holen, und die Kinder bleiben allein. Und im Chaos lernen alle gemeinsam die Spielregeln menschlichen Zusammenlebens in Frieden. So wird ihr Autobus plötzlich groß wie die Welt – und alles geht gut aus.

Johannes Mario Simmel, 1924 in Wien geboren, gehörte mit seinen brillant erzählten gesellschaftskritischen Romanen und Kinderbüchern zu den international erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Seine Bücher erscheinen in 40 Ländern, ihre Auflage nähert sich der 73-Millionen-Grenze. 2009, im Alter von 84 Jahren, verstarb Johannes Mario Simmel in der Schweiz.
Sein Lebensmotto „Es gibt im Leben nur eine Sünde, und die ist: den Mut zu verlieren“ hallt auch in seinem Kinderbuch-Bestseller wider. Lesen ist die Kulturtechnik Nummer eins, denn ohne lesen zu können, ist ein Fortkommen in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt nur schwer möglich. Leider zeigen Untersuchungen,
dass ein Viertel der Jugendlichen in Österreich nach Absolvierung der neunjährigen Schulpflicht nur unzureichend oder gar nicht lesen kann. Das echo medienhaus möchte mit seinen Initiativen wie dem Österreichischen Vorlesetag, „Eine STADT. Ein BUCH.“ und „Meine STADT. Mein BUCH.“ einen Beitrag zur Förderung des Lesens liefern.

„Meine STADT. Mein BUCH.“ bringt mit Unterstützung der Wiener Städtischen Versicherung ein Werk von Johannes Simmel in die Volksschulen.
Bürgermeister Michael Ludwig und Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung, unterstützen die Leseaktion. – ©Stefan Burghart

Interview mit Sabine Toifl

Sabine Toifl leitet Werbung & Sponsoring bei der Wiener Städtischen Versicherung, dem Partner von „Meine STADT. Mein BUCH.“ seit Start des Projektes.

Warum unterstützt die Wiener Städtische das Projekt „Meine STADT. Mein BUCH.“?

Die Kinder- und Jugendförderung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Im Fokus unseres Engagements steht vor allem die Lese- und Schreibförderung. Denn: Das Erlernen von Sprache ist für den Nachwuchs unverzichtbar, um für die Schule, aber auch das spätere Leben sattelfest zu sein. Mit der Unterstützung von „Meine Stadt. Mein Buch.“ möchten wir als Wiener Städtische Kinder in ihrer Entwicklung fördern.

Welche Ansätze setzt die Wiener Städtische noch in der Lese- und Schreibförderung für Kinder und Jugendliche?

Wir möchten Kinder und Jugendliche dazu motivieren, Bücher zu entdecken und so auf ganz spielerische Art und Weise an ihrer Lese- und Schreibkompetenz zu arbeiten. Damit geben wir Kindern und Jugendlichen das Rüstzeug für ihr späteres Berufsleben mit und unterstützen sie – ohne Druck und erhobenen Zeigefinger – beim Lernen. In diesem Zusammenhang stehen wir unterschiedlichen Projekten und Initiativen als Partner zur Seite, die dasselbe Ziel verfolgen, wie zum Beispiel der Österreichische Vorlesetag, der Literaturbewerb Sprichcode oder das Kinderlesefest.  

Danksagung.

„Meine STADT. Mein BUCH.“ bedankt sich an dieser Stelle bei seinen Förderern – bei der Wiener Städtischen Versicherung, bei Stadt Wien Marketing und der Bildungsdirektion Wien.


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