KAWS bringt Comic-Kunst auf limitierte Sacher-Torte

KAWS (Künstler) und Alexandra Winkler (Sacher Co-Eigentümerin). | ©Hotel Sacher

Die weltberühmte Original Sacher-Torte erhält in diesem Jahr ein ganz besonderes Gewand: Für die 18. Sacher Artists‘ Collection konnte mit KAWS ein international gefeierter Künstler gewonnen werden.

Mit der diesjährigen Sonderedition setzt das Traditionshaus Sacher seine enge Verbindung von Kunst und Kulinarik konsequent fort. Das ausgewählte Motiv trägt den Titel „SPOKE TOO SOON“ und zeigt die bekannte Figur „COMPANION“, wie sie sich aus einem Trümmerhaufen emporkämpft. Zu haben ist die limitierte Edition um 80 Euro – sowohl online als auch in den Sacher-Standorten in Wien, Salzburg und Seefeld.

Kunst trifft Torte

Seit 2009 gestaltet alljährlich ein internationaler Künstler oder eine Künstlerin die Holzkiste der Original Sacher-Torte. Rund 16.000 dieser begehrten Sammlerstücke wechselten seither bereits den Besitzer. Sacher-Co-Eigentümerin Alexandra Winkler zeigt sich über die Zusammenarbeit hocherfreut: „Mit KAWS gelingt uns dieser Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart auf besonders spannende Weise.“

Weltstar der Contemporary Art

Der US-amerikanische Künstler KAWS zählt zu den bekanntesten Namen der zeitgenössischen Kunst. In seinen Werken verschmelzen Popkultur, Comic-Ästhetik und moderne Kunst – allen voran seine überdimensionalen Skulpturen und unverkennbaren Cartoon-Figuren genießen weltweit Bekanntheit. Auch für KAWS selbst ist das Projekt mehr als bloß eine kreative Kooperation: „It was a great opportunity to do something good for charity.“ Wer tiefer in sein Schaffen eintauchen möchte, kann die Ausstellung „KAWS. Art & Comix“ in der Albertina Modern in Wien noch bis zum 27. September 2026 besuchen.

Unterstützung für NF Kinder

Der gesamte Erlös der diesjährigen Artists‘ Collection – insgesamt 80.000 Euro – fließt an den Verein NF Kinder. Dieser unterstützt seit 2013 Kinder und Familien, die von der seltenen Tumorerkrankung Neurofibromatose betroffen sind. In Österreich leben rund 4.000 Menschen mit der Erkrankung, die unter anderem neurologische Beschwerden, chronische Schmerzen und Lernschwierigkeiten nach sich ziehen kann. Der Verein engagiert sich für Forschung, eine verbesserte medizinische Versorgung und mehr Bewusstsein für das Krankheitsbild.

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