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Samstag, Juni 25, 2022

Amy-Winehouse-Ausstellung im Jüdischen Museum

Die charismatische Sängerin Amy Winehouse war in vielerlei Hinsicht, genau wie andere jung verstorbene Musiker, gefangen zwischen Rausch und Genie. Das Jüdische Museum Wien porträtiert die 2011 jung von der Erde geschiedene Musikerin, wie sie kaum jemand kennt. Tief verwurzelt in der jüdischen Geschichte ihrer Familie, wächst sie im Norden Londons auf. Ihr Vater war Taxifahrer und die Mutter arbeitete als Apothekerin. Amy liebt nichts mehr als das Singen – ihr Vater, selbst ein Musiknarr, bringt ihr die Songs von Frank Sinatra, Tony Bennett und Ella Fitzgerald bei. Als sich ihre Eltern trennen, bricht für Amy eine Welt zusammen. Später findet sie Halt in der Beziehung zu Blake Fielder-Civil, der sie jedoch zu Alkohol- und Drogenexzessen verführt. 2011 stirbt sie schließlich mit nur 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung. Alex Winehouse, der Bruder der Musikerin, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Jewish Museum London anhand vieler Objekte und persönlicher Erinnerungsstücke einen ganz speziellen Blick auf das Leben von Amy ermöglicht. Ihre Leidenschaft für Musik, Mode, ihre Stadt London, aber auch für die jüdische Tradition wird greifbar.

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