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Montag, Juni 27, 2022

Ball-Zeit

Faktum ist, dass jetzt die Hochblüte der Bälle in Wien begonnen hat – und was das Ball-Geschehen auf dem glatten Parkett betri fft, hat Wien einiges zu bieten: der Ball-Kalender ist voll, die Auswahl von Blumenball bis zu Opernball riesig und die Lust auf das Vergnügen o ffenbar ungebrochen.

Die Wiener Wirtschaftskammer rechnet etwa damit, dass eine halbe Million Menschen auf zumindest einem der Wiener Bälle tanzen wird, einige mehr als im vergangenen Jahr. Und das nicht zuletzt deshalb, weil das Ende der Saison, der Faschingsdienstag, heuer knapp drei Wochen später ist als 2013. Fast jeder vierte Wiener zwischen 15 und 29 Jahren plant demnach einen Ballbesuch. Längst sind die Bälle auch ein Wirtschaftsfaktor: in der Ballsaison werden laut Kammer prognostizierte 128 Millionen Euro umgesetzt – bei Ballkarten, Taxi, Friseur, Garderobe, Tanzkursen, Hotel und allem, was sonst noch dazugehört.

Der Höhepunkt der Ballsaison ist nicht nur für uns Fernseh- Menschen der Opernball, der jedes Jahr auch ein TV-Highlight ist. Wer ist diesmal Stargast, wer benimmt sich daneben, wer sorgt im Vorfeld oder im Nachhinein für Schlagzeilen? Und wie ernst sollen wir das Ganze eigentlich nehmen? Fragen, die Sie sich auch bequem zu Hause im Patschenkino beantworten lassen können.

Und dazu passt auch die Antwort der Grande Dame des Opernballs, der langjährigen Organisatorin Lotte Tobisch, die sie mir in einem „Wien heute“-Interview gegeben hat: „Der Opernball ist so ein imperial-republikanisches, na sagen wir, Faschingsfest. Man soll die Sache nicht so ernst nehmen. Es ist in der Kategorie des Ernstnehmens etwa der Gartenzwerg oder die Mozartkugel.“ Aber die mögen wir ja auch.

Mehr über die Ballsaison in Wien sehen Sie im Jänner in Wien heute, täglich 19 Uhr, ORF 2.

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