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Mittwoch, September 28, 2022

…Gefährliche Wintersonne!

Sollte es auf den Bergen den allseits erwünschten „Urlaubssonnenschein“ geben, dürfen die Kraft der Sonne und die dazugehörende gefährliche UV-Strahlung nicht unterschätzt werden. Gerade jetzt im Winter kann uns die Sonne noch viel leichter etwas anhaben als im Sommer, und das hat viele Gründe. Einerseits fehlt unserer Haut die natürliche Vorpigmentierung, die wir uns normalerweise langsam bis zum Sommerbeginn au fbauen. Unsere Haut ist im Winter von der Sonne entwöhnt und reagiert daher viel leichter und schneller mit einem Sonnenbrand.

Andererseits wird auf den Bergen die Intensität der Sonne sogar noch verstärkt. Mit jedem Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung zu und durch die Reflexion im Schnee wird sie noch weiter intensiviert. Auch die Kälte kann nicht über die Gefahr eines möglichen Sonnenbrands hinwegtäuschen. Denn Kälte ist kein Schutz vor UV-Strahlung.

Was bedeutet das für einen Urlaub auf den Bergen? Sonnenschutzmittel mit höherem Schutzfaktor als im Sommer wären ein ganz heißer Tipp. Ganz wichtig im Winter sind Produkte mit einem hohen Fettanteil. Warum? Ganz einfach: Bei wasserhaltigen Feuchtigkeitsprodukten kann der Wasseranteil gefrieren und so unangenehme Hautschäden verursachen. Dieser Tipp gilt allerdings für alle Pflegeprodukte im Winter – Finger weg von Feuchtigkeitscremen! Schnee und winterliche Sonne erfordern auch den richtigen Augenschutz. Bindehautentzündungen und Schneeblindheit braucht man doch wirklich nicht als „Urlaubsmitbringsel“. Derartig ausgerüstet kann beim Genuss des Winterwunderlandes ja kaum mehr was schiefgehen – außer … na ja, das wäre aber dann eine andere Geschichte!

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