Beitragsbild: Gleb Zakharov und Abigail Barker © Darina Miro
Am 10. Oktober 2026 ist Pergolesis berühmtes „Stabat Mater“ im Wiener Musikverein zu erleben. Nach erfolgreichen und ausverkauften Aufführungen in Großbritannien, Belgien, der Schweiz und den Niederlanden kommt die Konzerttournee nun nach Wien. Das vormagazin verlost 2×2 Tickets für den Konzertabend.
Giovanni Battista Pergolesi komponierte sein „Stabat Mater“ in den letzten Wochen seines Lebens. Die Uraufführung fand erst nach seinem Tod im Jahr 1736 in Neapel statt. Fast 300 Jahre später hat das Werk nichts von seiner emotionalen Kraft verloren. Schmerz, Mitgefühl und Hoffnung verschmelzen zu einer Musik, die zugleich intim und monumental wirkt.
Ein Meisterwerk zwischen Schmerz und Hoffnung
Das „Stabat Mater“ inspirierte Generationen von Komponisten und wurde von einigen der bedeutendsten Stimmen der Klassikwelt interpretiert – darunter Montserrat Caballé, Cecilia Bartoli, Renée Fleming, Philippe Jaroussky und Andreas Scholl. In Wien sind nun drei Abschnitte aus Pergolesis Meisterwerk in einer Klanggestalt zu hören, die sich dem ursprünglichen Aufführungsideal annähert. Historische Stimmung und eine tiefere Tonhöhe verleihen der Musik dabei ihre charakteristisch dunkle und samtige Farbe.
La Chapelle Sauvage & Karel De Wilde
Das belgische Ensemble La Chapelle Sauvage wurde auf Initiative des Dirigenten Karel De Wilde als internationale Plattform für junge professionelle Musiker:innen gegründet. Je nach Programm reicht die Besetzung von Kammermusik bis zu größeren sinfonischen Produktionen. Im Mittelpunkt steht eine Verbindung aus historischer Aufführungspraxis, musikalischer Kreativität und zeitgemäßer Interpretation. Geleitet wird das Ensemble von Karel De Wilde, der als Dirigent, Komponist und vielseitiger Musiker international tätig ist.
Gleb Zakharov
Der in London lebende Countertenor Gleb Zakharov verbindet einen warmen, dunkel gefärbten Klang mit einer besonderen Affinität zu geistlicher Musik. Der junge Sänger ist regelmäßig in Konzert- und Opernproduktionen in Europa zu erleben und war bereits bei den erfolgreichen Aufführungen von Pergolesis „Stabat Mater“ in Großbritannien, Belgien, der Schweiz und den Niederlanden dabei. Gleichzeitig bringt er klassische Musik auch einem jungen digitalen Publikum näher – auf Instagram folgen ihm mehr als 50.000 Menschen.

Abigail Barker

Die britische Sopranistin Abigail Barker studierte am Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance und setzt ihre Ausbildung in London fort. Trotz ihres jungen Alters kann die 24-Jährige bereits auf zahlreiche internationale Konzert- und Opernauftritte zurückblicken. Auch sie war Teil der jüngsten „Stabat Mater“-Tournee und stand unter anderem in der Southwark Cathedral in London sowie in der Queen’s Hall in Edinburgh auf der Bühne.
Mitmachen und „Stabat Mater“ live erleben
Klassikfans aufgepasst: Unter allen vormagazin Leser:innen verlosen wir 2×2 Tickets für „Stabat Mater“ am 10. Oktober um 20 Uhr im Wiener Musikverein. Auf dem Programm steht eines der berührendsten Werke des Barock – interpretiert vom belgischen Ensemble La Chapelle Sauvage unter der Leitung von Karel De Wilde. Als Solist:innen stehen die Sopranistin Abigail Barker und der Countertenor Gleb Zakharov auf der Bühne.




