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Sonntag, November 27, 2022

Malerische Konstellationen in der Kunsthalle Krems

Bild: ©Untitled [Helen Frankenthaler surrounded by her paintings / umgeben von ihrer Malerei], New York, 1957, Courtesy of and © The Gordon Parks Foundation

Helen Frankenthaler war eine herausragende Künstlerin des 20. Jahrhunderts. Die Werkschau in der Kunsthalle Krems legt den Fokus vor allem auf ihre malerische Konstellation der Medien Leinwand und Papier.

Die Ausstellung

Helen Frankenthaler (1928-2011) gilt als herausragende Künstlerin des 20. Jahrhunderts. Sie lebte und wirkte im Epizentrum der New York School und schuf Anfang der 1950er-Jahre ihre bahnbrechenden Soak-Stain-Bilder. Von der Nachkriegsmoderne bis ins neue Millennium hinein war die US-Amerikanerin eine der wichtigsten Vertreterinnen des abstrakten Expressionismus. Bereits 1951 war Frankenthaler in der Gründungsausstellung des New Yorker abstrakten Expressionismus vertreten. Sie war unter den 72 Künstler*innen der Ausstellung die Jüngste und eine von vermutlich nur elf Frauen.

Frankenthalers Werk wurde im deutschsprachigen Raum bislang selten umfassend gezeigt. Der Fokus der Schau in der Kunsthalle Krems liegt auf der malerischen Konstellation der Medien Leinwand und Papier. Die ausgestellten Exponate reichen von den späten 1940er- bis zu den frühen 2000er-Jahren. 
„Die Ausstellung in der Kunsthalle Krems ist die erste museale Schau der großen abstrakten US-Malerin in Österreich. Die Retrospektive beleuchtet das vielfältige malerische Schaffen der Ikone des abstrakten Expressionismus. Allzu selten kommen Helen Frankenthalers Bilder in Europa vor. Umso sensationeller ist es, nun die Gemälde und Arbeiten auf Papier in Krems zu sehen“, so Florian Steininger, künstlerischer Direktor der Kunsthalle Krems und Kurator der Ausstellung.


INFO
Bis 30. 10. 2022
kunsthalle.at

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