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Wien
Donnerstag, September 29, 2022

Nein zum Hormoncocktail im Badezimmer

Strichcode scannen – Hormone meiden! Die Stadt Wien und GLOBAL 2000 kämpfen gemeinsam gegen den Hormon-Cocktail im Badezimmer und wollen nun auf EU-Ebene den Druck für hormonfreie Kosmetika und den Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten erhöhen. Denn rund jede zweite Bodylotion, jedes zweite Aftershave sowie jede fünfte Zahnpasta enthielt bei einer Untersuchung durch GLOBAL 2000 hormonell wirksame Chemikalien, die mit gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht werden, die in den letzten Jahrzehnten vermehrt auftreten: bestimmten hormonbedingten Krebsarten wie Brust-, Prostataoder Hodenkrebs, verfrühter Pubertät und Verhaltensau älligkeiten bei Kindern. Mit der Gratis-ToxFox-App, die seit neuestem auch für alle Android-Systeme funktioniert und auf einer verbesserten Datenlage basiert, können Kosmetika jetzt in Sekundenschnelle auf hormonell wirksame Chemikalien gescannt werden. Bei belasteten Produkten kann zugleich eine Protestnachricht an den Hersteller gesendet werden und ein Signal setzen, dass man Kosmetika ohne schädliche Stoffe will. Es gibt bereits zahlreiche Alternativen – Naturkosmetika sind hormonfrei und etliche Hersteller konventioneller Produkte verzichten ebenfalls bereits auf hormonell wirksame Substanzen.

Info: Die Stadt Wien hat gemeinsam mit GLOBAL 2000 eine Infobroschüre produziert, die man unter Tel. 01/400081349 kostenlos anfordern kann.

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