Bild: Leopold Museum (c) Akademie der Künste, Berlin, Tilla-Durieux-Archiv, Nr. 248_5
Das Leopold Museum beleuchtet das Leben und Wirken dieser schillernden Persönlichkeit mit einer spannenden Ausstellung.
Sie feierte Erfolge im Film sowie im Theater, engagierte sich politisch und galt in den 1920er Jahren als Paradebeispiel für die sogenannte „Neue Frau“ – die gebürtige Wienerin Tilla Durieux übte Zeit ihres Lebens eine besondere Faszination auf ihre Mitmenschen aus. Das Leopold Museum widmet ihr erstmals überhaupt eine umfassende Ausstellung und folgt anhand von Bildnissen quer durch alle Medien den Spuren dieser schillernden Persönlichkeit.
Moderne
Neben ihrer wechselvollen Biografie, ihrem sozialen wie politischen Engagement und ihrer Beispielhaftigkeit als emanzipierte Frau legt die Ausstellung ihren Fokus vor allem auf den kunsthistorischen Aspekt. Selten wurde eine Person über einen Zeitraum von rund 70 Jahren so häufig und in unterschiedlichsten Medien dargestellt.
„Anhand von Tilla Durieux ließe sich gewissermaßen die Geschichte des Porträts der Moderne erzählen“, betont Daniela Gregori, Kuratorin der Ausstellung.
Die Liste von KünstlerInnen, denen sie Modell saß, ist beeindruckend, darunter Auguste Renoir, Lovis Corinth, Franz von Stuck, Max Slevogt, Olaf Gulbransson, Max Oppenheimer, Oskar Kokoschka, Frieda Riess, Lotte Jacobi oder Mary Duras. Insgesamt präsentiert die Schau „Tilla Durieux. Eine Jahrhundertzeugin und ihre Rollen“ rund 233 Werke.
INFO
Bis 27. 2. 2023
leopoldmuseum.org