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Mittwoch, Januar 28, 2026

Die Hofburg im Kaffeerausch beim Wiener Kaffeesiederball 

„Wiener Kaffeehauskultur – Die Kunst der Gemütlichkeit“ am Kaffeesiederball 2026: Unter diesem Motto verwandelten die Wiener Kaffeesieder die Hofburg in das „größte Kaffeehaus der Welt“: rund 3.600 Gäste erlebten eine konzentrierte Hommage an Wiener Kaffeehauscharme, Kunst und Musik.

Motto & Atmosphäre

Die Gestaltung erinnerte an historische Kaffeehauskunst: Textilen, Möbel und das Referenzmotiv Café Sperl gaben dem Ball einen warmen, kulturell verankerten Rahmen. Wolfgang Binder und Anna Karnitscher hoben hervor, wie sehr die Menschen und ihre Begegnungen das UNESCO‑Erbe der Wiener Kaffeehauskultur lebendig halten.

Tango reloaded bei der Eröffnung

Das fulminante Opening führte zurück in die 1920er: eine neue Tango‑Komposition von Miloš Todorovski mit Ivana Ecetová, elektronische Färbungen und eine leidenschaftliche Ballettchoreographie bildeten den kernigen Auftakt, dem klassische Elmayer‑Walzertradition folgte.

Mitternacht & Latin Pulse

Die Mitternachtseinlage bot Tango als Konzert und Tanz; das Late‑Night‑ESC‑Special mit den Bad Powells brachte augenzwinkernden Pop‑Spirit. Neu war der Latin Dancefloor im Schatzkammersaal mit KUARE Salsa, Gästen aus Kuba und Kolumbien sowie DJ‑Sets — tanzbare Energie bis in den Morgen.

Vielseitige Klangräume

Im Hollywood‑Palace ehrte Béla Fischer das Great American Songbook, die Ö3‑Balldisco heizte das Forum an, und über 17 Orchester sorgten in sämtlichen Sälen für musikalische Bandbreite. Christof Cremer zeichnete für das stimmige Inszenierungs‑ und Lichtkonzept verantwortlich.

Tradition trifft Gegenwart

Prominente Gäste, Kunstfächer beim Einlass und die Julius Meinl‑Espressotasse beim Ausgang rundeten die Nacht ab. Der Kaffeesiederball bleibt ein lebendiges Schaufenster der Wiener Kaffeehauskultur: kunstvoll, gesellig und jung geblieben.

„Es sind die Menschen, die die besondere Atmosphäre der Kaffeehäuser ausmachen.“

…betonte Wolfgang Binder. Genau dieses Flair sei in jeder Ecke der Hofburg spürbar gewesen.

Julius Meinl Lounge — Tradition in exklusivem Rahmen

Julius Meinl lud zum traditionellen VIP‑Empfang in die prunkvolle Lounge der Hofburg und bereitete Gästen aus Musik, Kultur und Gastronomie einen stilvollen Auftakt zum 67. Kaffeesiederball. Als langjähriger Partner des Balls wurden in der Julius Meinl Lounge Persönlichkeiten wie Christina Meinl, Christoph Rosner, Clemens Unterreiner, Leo Jindrak und weitere Vertreter*innen der Szene empfangen. Höhepunkt war die diesjährige, kunstvoll gestaltete Julius Meinl Espressotasse — verziert mit dem Wiener Thonet‑Geflecht in dunklem Rot und Goldakzenten — ein begehrtes Sammlerstück, das Motto und Tradition elegant verbindet.

Café Varieté — Kaffeekultur neu inszeniert

Tchibo bespielte das Künstlerzimmer als elegantes „café varieté“ und machte die Hofburg zum Treffpunkt stilvollen Kaffeegenusses. Unter der Devise „Die Kunst der Gemütlichkeit“ sorgte SUGAR SKY (Vocals, Saxophon, E‑Violine, DJ) für vibrierende Atmosphäre, während Gäste aus Branche und Szene drei eigens kreierte Kaffee‑Cocktails (Espresso Gin & Tonic, Espresso Martini, Negroni au Café) probierten. Die exklusive Kaffeesiederball‑Röstung als Herrenspende und die bewusste Verbindung von Tradition und Innovation unterstrichen Tchibos Anspruch, Kaffee neu zu inszenieren — ein gelungenes, genussorientiertes Statement für Wiener Kaffeekultur.

GENUSS HIGHLIGHT. Food & Lifestyle Influencer*innen beim Verkosten. © Tchibo
Carla Hoffmann
Carla Hoffmann
Redakteurin Vormagazin

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