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Donnerstag, Juli 25, 2024

Ausstellung im MAK: Ägypten und Japan als Europas „Orient“

Das MAK verwahrt eine der wichtigsten Sammlungen zur Wiener Weltausstellung. (c) MAK/Georg Mayer

Als die große, weite Welt in Wien zu Gast war: Zum runden 150-Jahr-Jubiläum der Wiener Weltausstellung 1873 zeigt das MAK noch bis 22. Oktober eine sehenswerte Schau.

In der Ausstellung untersucht das MAK einen kritischen Aspekt dieser internationalen Prestigeschau, die im Prater stattgefunden hat: die Präsentation des Orients als künstliches und künstlerisches Konstrukt des 19. Jahrhunderts. Am Beispiel der Länder Ägypten und Japan, die nach damaligem Verständnis oft dem „Orient“ zugeordnet wurden, beleuchtet die Schau „Wiener Weltausstellung 1873 Revisited“ unterschiedliche Facetten des Orient-Phänomens.

MAK-Sammlung ist mit Weltausstellung verknüpft

Die Entstehung der MAK-Sammlung ist eng mit der Wiener Weltausstellung 1873 verknüpft. Insbesondere Japan, das damals erstmals als Nation an einer Weltausstellung teilnahm, stellte sich mit vielen Kunstwerken vor. Ein großer Teil davon wurde von der japanischen Regierung an europäische Museen, darunter auch das k. k. Österreichische Museum für Kunst und Industrie (heute MAK), geschenkt.

Das MAK verwahrt eine der wichtigsten Sammlungen zur Wiener Weltausstellung; viele der Objekte werden in der aktuellen Schau erstmals seit mehr als einem Jahrhundert wieder der Öffentlichkeit präsentiert.

Infos:
Bis 22. Oktober
MAK, Stubenring 5, 1010 Wien
Öffentlich erreichbar etwa mit der U3 bzw. der Straßenbahnlinie 2 (jeweils Stubentor)
www.mak.at/weltausstellung 

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