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Dienstag, Februar 24, 2026

Bald kommt die Sommerzeit in Wien: Frühjahrswechsel für Stadtmenschen

Am letzten Märzsonntag 2026 werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt – und Alltag, Schlaf und Kulturprogramm passen sich an.

Wann ist die Zeitumstellung 2026?

Die Umstellung auf Sommerzeit erfolgt 2026 am Sonntag, 29. März — die Uhren springen in der Nacht von 02:00 auf 03:00 Uhr.

Was passiert genau?

Kurz und bündig: Eine Stunde „verschwindet“. Praktisch heißt das, dass die Nacht um eine Stunde verkürzt wird, dafür aber die Abende heller und länger werden. Für Cafés, Freiluftbars und Spaziergänge an der Donau bedeutet das: mehr Zeit im natürlichen Licht und eine längere Draußen-Saison.

Warum gibt es die „Sommer-“ und „Winterzeit“ — ein Blick in die Geschichte

Die Sommerzeit ist ein Relikt aus Zeiten, in denen man mit der Uhr das Tageslicht wirtschaftlicher nutzen wollte. Heute klingt das romantisch nach Energiesparen und Sommernächten, ist aber politisch und wissenschaftlich umstritten.

Was macht die Umstellung mit unserem Körper?

Für viele Wienerinnen und Wiener fühlt sich der Montag nach der Umstellung ein bis zwei Nuancen müder an. Unser „zirkadianer Rhythmus“ mag keine abrupten Verschiebungen — Konzentration, Stimmung und Schlafqualität können in den ersten Tagen schwanken. Besonders empfindlich reagieren Kinder, Schichtarbeiter und Menschen mit Schlafproblemen.

Praktische Lifestyle-Tipps für eine entspannte Anpassung

  • Vorbereiten: Gehen Sie in den Tagen davor schrittweise 15–30 Minuten früher schlafen.
  • Morgenlicht-Ritual: Nutzen Sie das erste Tageslicht — ein kurzer Spaziergang an der Donau oder ein Kaffee auf dem Balkon hilft dem Körper, die neue Zeit zu akzeptieren.
  • Digitaler Minimalismus: Reduzieren Sie abends Bildschirmzeit; schalten Sie dimmbares Licht ein und schaffen Sie eine ruhige Atmosphäre.
  • Kalender-Check: Planen Sie keine wichtigen Meetings oder Premieren gleich am Montagmorgen. Kulturveranstaltungen am Abend profitieren dagegen vom zusätzlichen Licht.
  • Für Familien: Kleine Anpassungen der Abendroutine genügen. Rituale beibehalten, nur sanft vorziehen.

Die Umstellung auf Sommerzeit am 29. März 2026 bringt eine „verlorene“ Stunde, schenkt uns aber längere, helle Abende. Mit kleinen, gut dosierten Ritualen lässt sich der Übergang geschmeidig gestalten, sodass man mühelos wieder in den Takt von Kaffeehaus, Kulturausflügen und Abendspaziergang findet.

Carla Hoffmann
Carla Hoffmann
Redakteurin Vormagazin

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