Beitragsbild: (v.l.n.r.) Luka Darispanashvili, Christina Meinl, Stefan-Kot, Elizaveta Rimscaia, Mario-Benetseder © Martina Berger
Espresso, Latte Art und ziemlich viel Fingerspitzengefühl: Beim International Barista Cup Grand Finale 2026 von Julius Meinl trafen im MuseumsQuartier 15 nationale Champions aufeinander. Österreich durfte über einen Heimsieg jubeln – Mario Benetseder überzeugte mit seinem Cappuccino. Den Gesamtsieg holte Elizaveta Rîmscaia aus Moldau.
Wie viel Präzision in einer einzigen Tasse Kaffee stecken kann, zeigte sich am 4. September mitten in Wien. Im MuseumsQuartier versammelte Julius Meinl 15 der besten Baristas aus seinen internationalen Märkten zum großen Finale des Barista Cup 2026. In drei Disziplinen – Espresso, Cappuccino und Signature Drink – mussten die Teilnehmer:innen Technik, Geschmack, Kreativität und ein gutes Gespür für Kaffee beweisen. Bewertet wurden ihre Kreationen von einer internationalen, unabhängigen Fachjury.
Ein Heimsieg für Österreich
Besonders erfreulich aus österreichischer Sicht: Mario Benetseder setzte sich in der Cappuccino-Disziplin gegen die internationale Konkurrenz durch. Entscheidend waren dabei das Zusammenspiel von Espresso und Milch sowie die Latte Art.
„Ich freue mich unglaublich über den Sieg in der Cappuccino-Disziplin. Hinter diesem Moment stecken viel Vorbereitung, Training und vor allem meine Begeisterung für Kaffee“, so Benetseder. Gerade vor heimischem Publikum in Wien anzutreten, habe den Wettbewerb für ihn besonders gemacht. Auch in den anderen Kategorien standen am Ende internationale Sieger fest. Die Espresso-Disziplin gewann Stefan Kot aus Polen. Beim Signature Drink überzeugte Luka Darispanashvili aus Georgien mit seiner Kreation.
Der Gesamtsieg geht nach Moldau
Wer sich Overall Champion nennen will, muss allerdings in allen drei Disziplinen überzeugen. Das gelang 2026 Elizaveta Rîmscaia aus Moldau am besten. Sie erzielte über Espresso, Cappuccino und Signature Drink hinweg die stärkste Gesamtleistung und sicherte sich damit den Titel als Overall Champion 2026.
Der Weg ins Wiener Finale war entsprechend lang: Mehr als 350 Baristas hatten sich in 15 Ländern für den Wettbewerb beworben. Nationale Bewerbe unter anderem in Österreich, Italien, Deutschland, China, Georgien und Kroatien entschieden schließlich darüber, wer sein Land beim Grand Finale vertreten durfte.
„Beim Grand Finale zu sehen, mit wie viel Können, Kreativität und Persönlichkeit sie ihr Handwerk präsentieren, macht mich sehr stolz“, sagt Christina Meinl, VP Group Strategies, Brand & Corporate Communication und Familienmitglied der fünften Generation. Gerade die Verbindung aus Expertise, Begeisterung und Emotion mache den Barista Cup für sie aus.
Von Wien zum Ursprung des Kaffees
Für die vier Gewinner:innen endet der Barista Cup nicht mit der Siegerehrung. Auf Elizaveta Rîmscaia, Stefan Kot, Mario Benetseder und Luka Darispanashvili wartet eine gemeinsame Reise nach Indien – und damit dorthin, wo Kaffee angebaut, geerntet und verarbeitet wird. Bei der exklusiven Ursprungsreise erhalten sie Einblicke in die verschiedenen Stationen der Kaffeeproduktion und lernen auch das gemeinsam mit Fairtrade umgesetzte Julius Meinl Generations Programme sowie beteiligte Communities kennen. Aus dem Wettbewerb um die perfekte Tasse wird damit am Ende auch eine Reise zu ihrem Anfang.

© Martina Berger

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