Beitragsbild: Unter dem Titel „(No) Funny Games“ präsentieren sich zehn künstlerische Positionen spielerisch und utopisch im öffentlichen Raum. © Margot Pilz
Von 9. April bis 10. Mai bietet die zweite Ausgabe des Festivals ein buntes Programm an der Schnittstelle von Kunst, Klima und Gesellschaft.
„Unspeakable Worlds“ – so lautet das Leitmotiv der diesjährigen Klima Biennale Wien. Es verweist auf die Komplexität gegenwärtiger Realitäten, die mit Sprache oft nicht erfassbar sind. Ein besonderer Fokus des spartenübergreifenden Festivals liegt im öffentlichen Raum, mit einer Verdichtung des Festivalgeschehens auf dem Karlsplatz. Dort finden einen Monat lang künstlerische Positionen, Aktivierungen und Veranstaltungen statt. Neben der Festivalzentrale im KunstHausWien beteiligen sich mehr als 50 Institutionen mit Programmpunkten in der ganzen Stadt.
VIELFALT.
Das KunstHausWien zeigt im Rahmen des Festivals zwei Ausstellungen: „Seeds. Reclaiming Roots, Sowing Futures“ widmet sich den vielschichtigen Bedeutungen von Samen und Saatgut als Spiegel unseres Verhältnisses zur Erde und zueinander. Weit über ihre biologische Funktion hinaus tragen Samen regionales Wissen und kulturelles Erbe in sich. Für die vierzehn Künstler*innen der Gruppenausstellung ist Saatgut der Ausgangspunkt für Arbeiten zu Migration und Kolonialismus, indigenem Wissen und Biodiversität ebenso wie zu Widerstand, solidarischer Praxis und regenerativen Zukünften. Im Projektraum Garage zeigt das Kollektiv The Institute of Queer Ecology die ortsspezifische Ausstellung „I Wish We Had More Time“. Beiträge aus Kunst, Musik, Literatur und Wissenschaft thematisieren die vielfältigen Bedeutungen von Verlust. Das Museum wird zudem vom Duo JASCHA&FRANZ und der Schriftstellerin und Biologin Andrea Grill szenografisch gestaltet.
INFO:
9. 4. bis 10. 5.
biennale.wien





The Institute of Queer Ecology, Hysteria, 2023, Ausstellungsansicht, Kestner Gesellschaft, Foto: Volker Crone; Zheng Mahler, Lonely Vectors, TheGreenCrab; Tue Greenfort, Criewener No. 104, 2022. Courtesy the artist and König Galerie, photo: Tue Greenfort; Margot Pilz



