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Wien
Sonntag, Oktober 2, 2022

Schweizerhaus

Wiener Tradition

Für Touristen ist das Schweizerhaus ein Pflichtbesuch, aber auch bei den WienerInnen hat die traditionelle Gastwirtschaft im Prater Kultstatus. In diesem Lokal gibt es die wohl g’schmackigste Stelze und vor allem das am besten gezapfte Bier der Stadt. Trotz seiner immensen Größe ist der gemütliche Gastgarten in den Sommermonaten immer sehr gut besucht – kaum ein Gast verzichtet hier auf sein erfrischendes Krügerl Bier. Die geeichten Kellner sind trotz des regen Andrangs stets freundlich und immer für den berühmt-berüchtigten Wiener Schmäh zu haben. Das Essen ist schnell serviert und die Auswahl umfasst so ziemlich alles, was die Wiener Küche zu bieten hat: von der berühmten „Stözn“ über das klassische Wiener Schnitzel bis zu hausgemachten Spinatnockerln oder böhmischen Powidltascherln. Dazu noch einige Gerichte aus der k.u.k. Küche, wie die hervorragenden Cevapcici oder die slowakische Krautsuppe mit Sauerrahm und Speck. Und nicht zu vergessen das typische Budweiser Bier vom Fass, welches im Schweizerhaus bereits seit Jahrzehnten ausgeschenkt wird. Aber wieso heißt die berühmteste Gastwirtschaft Wiens eigentlich „Schweizerhaus“? Die Schweizer Hütte wurde 1766 erstmals urkundlich erwähnt. Schweizer Jagdtreiber bewirteten hier schon vor bald 250 Jahren die kaiserlichen „Herrschaften“. Heute ist diese Institution aber fest in Wiener Hand. Seit 1920 wird das Schweizerhaus von der Familie Kolarik betrieben und laufend erweitert. Über die Wintermonate ist das Schweizerhaus geschlossen, aber alljährlich hat man vom 15. März bis 31. Oktober täglich die Möglichkeit, im Herzen des Praters echte Wiener Tradition zu genießen.

Info: Schweizerhaus, Prater 116, 1020 Wien, Tel.: 01/728 01 52-0,

Öffnungszeiten

täglich von 11 bis 23 Uhr

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