Beitragsbild: © Donauinselfest / Markus Sibrawa
Der Countdown läuft: Von 3. bis 5. Juli verwandelt sich die Donauinsel wieder in das größte Open-Air-Festival Europas bei freiem Eintritt. Mit 14 Bühnen, rund 200 Acts und Hunderten Stunden Programm wird das Donauinselfest einmal mehr zum musikalischen Herzschlag des Wiener Sommers. Hinter der ausgelassenen Stimmung steckt ein durchdachtes Konzept, das eines in den Mittelpunkt stellt: ein respektvolles und sicheres Miteinander.
Ein Festival, das auf Zusammenhalt setzt
Seit mehr als vier Jahrzehnten beweist das Donauinselfest, dass eine Veranstaltung dieser Größenordnung friedlich, inklusiv und für alle zugänglich sein kann. Gerade deshalb steht nicht nur die Musik im Fokus, sondern auch das gemeinsame Erlebnis. Rücksichtnahme, Offenheit und gegenseitiger Respekt sind Werte, die das Festival prägen – und dazu beitragen, dass Jahr für Jahr Millionen Menschen unbeschwert feiern können.
Hausordnung: Gut vorbereitet auf den Festivaltag
Wer entspannt über die Insel schlendern möchte, sollte einige Regeln kennen. Da das Festivalgelände großteils auf einer Grünfläche liegt, empfiehlt sich festes Schuhwerk. Sonnenschutz, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser gehören ebenso ins Gepäck wie bei Schlechtwetter ein Poncho oder Regencape. Regenschirme sind aus Sicherheitsgründen allerdings nicht erlaubt.
Mitgebracht werden dürfen Taschen und Rucksäcke bis zur Größe A3 sowie alkoholfreie Getränke in Behältern bis 0,5 Liter. Alkoholische Getränke sind hingegen ebenso verboten wie Waffen, Pyrotechnik oder Drohnen. Kleine Snacks wie Obst oder Müsliriegel sind erlaubt, umfangreiche Speisen jedoch nicht. Auf dem gesamten Gelände stehen kostenlose Wasserspender zur Verfügung, während Getränke an den Ständen ausschließlich in Mehrwegbechern mit Pfandsystem ausgegeben werden.
Auch Fahrräder und E-Scooter müssen außerhalb des Festivalgeländes bleiben. Für sie gibt es eigene Abstellmöglichkeiten. Haustiere dürfen ebenfalls nicht mitgebracht werden – ausgenommen sind entsprechend ausgebildete Blindenführ- und Partner:innenhunde.
Das darf aufs Donauinselfest mit
- Taschen und Rucksäcke bis maximal A3-Größe
- Alkoholfreie Getränke in Behältern bis 0,5 Liter
- Kleine Snacks wie Obst oder Müsliriegel
- Festes Schuhwerk
- Sonnencreme
- Kopfbedeckung bei heißem Wetter
- Regencape oder Poncho bei Schlechtwetter
- Leere oder zulässige Trinkflasche zum Auffüllen an den kostenlosen Wasserspendern
- Mobiltelefon und Powerbank
- Persönliche Medikamente
- Blindenführ- oder ausgebildete Partner:innenhunde (Ausnahme von der Haustierregel)
Das darf nicht mit aufs Donauinselfest
- Alkoholische Getränke
- Regenschirme oder Knirpse
- Waffen jeglicher Art
- Pyrotechnische Gegenstände (z. B. Feuerwerkskörper)
- Drohnen
- Fahrräder auf dem Festivalgelände
- E-Scooter und ähnliche Fahrzeuge auf dem Festivalgelände
- Große Speisen oder umfangreiche Verpflegung
- Haustiere (ausgenommen ausgebildete Assistenzhunde)
- Sonstige gefährliche Gegenstände, die die Sicherheit anderer Besucher:innen beeinträchtigen könnten
Hilfe ist nie weit entfernt
Ein besonderes Augenmerk legt das Donauinselfest auf Awareness und Sicherheit. Wer sich unwohl fühlt oder Unterstützung benötigt, findet auf dem Gelände zahlreiche Anlaufstellen. Mitarbeiter:innen mit dem Sticker „Ich bin dein Rettungsanker“ sowie die speziell geschulten Awareness-Teams mit ihren auffälligen magentafarbenen Kappen stehen jederzeit als Ansprechpartner:innen bereit.
Neu hinzu kommen vier sogenannte Safe Zones, in denen Besucher:innen Ruhe finden oder Hilfe in Anspruch nehmen können. Wer diskret Unterstützung benötigt, kann außerdem an jedem Gastrostand das Codewort „Angel Shot“ nennen und erhält unkompliziert Hilfe. Ergänzt wird das Angebot durch Seelsorge- und Beratungsstellen, die während des gesamten Festivals vor Ort sind.


Am besten mit den Öffis zur Insel
Die wohl stressfreieste Anreise gelingt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die U-Bahn-Stationen Handelskai, Neue Donau und Donauinsel bringen Besucher:innen in wenigen Gehminuten zum Festivalgelände. Während des Donauinselfests werden die Intervalle der U-Bahnen sowie mehrerer Straßenbahn- und Buslinien deutlich verdichtet, um die An- und Abreise zu erleichtern.
Auch die Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr am Festivalwochenende wurden berücksichtigt: Zusätzliche Verbindungen und ein Schienenersatzverkehr sollen dafür sorgen, dass alle Besucher:innen sicher ans Ziel kommen. Wer mit dem Auto anreisen möchte, sollte seine Pläne überdenken, denn Parkplätze in unmittelbarer Nähe stehen praktisch nicht zur Verfügung.
Fahrradgarage statt Parkplatzsuche
Wer lieber auf zwei Rädern unterwegs ist, kann sein Fahrrad oder den E-Scooter kostenlos in einer der bewachten Fahrradgaragen rund um die Donauinsel abstellen. Mehrere temporäre Radstationen ergänzen das Angebot und machen die klimafreundliche Anreise besonders unkompliziert.
Auch an Barrierefreiheit wurde gedacht: Besucher:innen mit Behinderungen können nach Voranmeldung einen kostenlosen Shuttle-Service nutzen, der an allen drei Veranstaltungstagen zwischen dem ausgewiesenen Behindertenparkplatz und dem Festivalgelände verkehrt.
Digitale Orientierung für das perfekte Festivalerlebnis
Damit auf der Insel niemand den Überblick verliert, bietet die offizielle Festival-App Programm, Bühnenübersicht, Lageplan und hilfreiche Serviceinformationen in einer Anwendung. Ergänzt wird sie durch GPS-Funktionen und einen digitalen Inselplan, der die Orientierung auf dem weitläufigen Gelände erleichtert.
Sommer an – und aufeinander achten
Das Donauinselfest ist ein Ort, an dem unterschiedlichste Menschen zusammenkommen, gemeinsam feiern und zeigen, wie ein friedliches Miteinander funktionieren kann. Wer die wenigen Spielregeln beachtet, Rücksicht nimmt und aufeinander achtet, trägt dazu bei, dass Europas größtes Gratis-Open-Air auch weiterhin das bleibt, wofür es seit Jahrzehnten bekannt ist: ein Fest für alle.



