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Donnerstag, September 29, 2022

Viennale

SPIELFILME

Me and Earl and the Dying Girl, Alfonso Gomez-Rejon, USA 2014 30.10., 20.30 Uhr, und 1.11., 11 Uhr, Gartenbaukino

„Me and Earl and the Dying Girl“ ist ein Film, auf den ich mich besonders freue. Anfang des Jahres beim wichtigsten Filmfestival der USA in Sundance mit dem Hauptpreis und dem Publikumspreis ausgezeichnet, verspricht der Film eine spezielle Mischung aus Komödie und Drama zu sein, der so große Themen wie das Erwachsenwerden und den Tod behandelt. Sicherlich ein Film, den man nicht verpassen sollte, und für den sich das Anstellen an der Kartenkasse lohnt.

NIE YIN NIANG, Hou Hsiao-Hsien, Taiwain/China/F 2015 1.11., 20.30 Uhr, Gartenbaukino, und 3.11., 23 Uhr, Urania

Der Film, der auf Englisch „The Asssassin“ heißt, wurde in Cannes mit dem Preis für die Beste Regie ausgezeichnet und galt lange als Favorit auf den Hauptpreis. „Nie yin niang“ dürfte ein Martial-Arts-Epos voller Action, Tragik und großer Bilder sein. Bisher ist nicht sicher, ob dieser Film jemals regulär in die österreichischen Kinos kommt, weshalb man die Chance, ihn bei der Viennale zu sehen, nutzen sollte.

DOKUMENTARFILME

THE LOOK OF SILENCE, Joshua Oppenheimer, DK/NO/ FIN/IDN/GB 2014 23.10., 18 Uhr, Gartenbaukino

Joshua Oppenheimer hat mit seinem Vorgängerfilm „The Act of Killing“ vielleicht einen der besten Dokumentarfilme der letzten Dekade gemacht. Sein neuer Film „The Look of Silence“, der beim Filmfest in Venedig 2014 den Grand-Jury-Preis gewonnen hat, soll ein verstörender und kontroverser Film über menschliche Abgründe sein. Also kein leichtes Thema, aber sicherlich höchst sehenswert.

Retrospektive

BAMBI, USA 1942 18.10, 18.30 Uhr, und 31.10., 16 Uhr, Filmmuseum

Ganze Generationen haben bis heute den Tod von Bambis Mutter nie verkraftet. Um einen weiteren Versuch zur Verarbeitung dieses Traumas zu starten, ist es vielleicht ratsam, sich den Klassiker in der Retrospektive auf der großen Leinwand noch einmal anzusehen. Ein zeitloser Film.

Kurzfilme

Die Kurzfilmreihe der Viennale ist immer eine wilde Mischung. Empfehlenswert sind dieses Jahr sicher die Filme von Jennifer Reeder, einem Star der Szene, sowie Capital Cuba vom Wiener Experimentalfilmer Johann Lurf. Auch El Ritual del Color von Maria Luz Olivares Capelle wird eines der kleinen Highlights werden.

Das gesamte Programm der diesjährigen Viennale vom 22.10. bis 5.11. finden Sie übrigens unter viennale.at

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