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Mittwoch, Juni 29, 2022

Voller Einsatz auch zu Weihnachten

Dank den MitarbeiterInnen der Wiener Linien kommen Fahrgäste selbst zu Heiligabend und Silvester sicher von A nach B.

„Ich arbeite zu Weihnachten, weil es für mich ein Tag wie jeder andere ist“, erzählt Thomas Praus, der in der Leitstelle der Wiener Linien tätig ist. Schon sein Vater war als Schichtarbeiter im Einsatz, erzählt er: „Es gab deshalb immer wieder Weihnachts- oder Silvesterfeiern, an denen er nicht zu Hause war.“
Herr Praus feiert besondere Anlässe einfach davor oder ein paar Tage später.

Dank den MitarbeiterInnen der Wiener Linien kommen Fahrgäste selbst zu Heiligabend und Silvester sicher von A nach B.
„Ich brauche keinen speziellen Tag, um mit meiner Familie zu feiern“ – Thomas Praus, Leitstelle – ©Wiener Linien/Robert Peres

„Um mich mit meiner Familie bzw. Freunden zu treffen, brauche ich keinen speziellen Tag wie Weihnachten oder Silvester“, betont er.
Die Betriebsleitstelle ist quasi „das Herz“ der Wiener Öffis. Die MitarbeiterInnen sorgen im Schichtdienst 365 Tage im Jahr dafür, dass Bus und Bim planmäßig an ihr Ziel kommen. Wenn beispielsweise eine Straßenbahn durch ein parkendes Auto blockiert wird, verständigen sie die Einsatzkräfte. Gleichzeitig behalten sie die Verkehrssituation im Auge und sorgen dafür, dass der Betrieb weiterläuft. Eine wichtige Aufgabe, auch an Feiertagen. In seinen 21 Dienstjahren hat Herr Praus schon einige Dienste zu Weihnachten und Silvester absolviert.
„Als ich noch Straßenbahnfahrer war in den 1990er Jahren, bekam ich in der Silvesternacht von einem Fahrgast sogar einen Glücksbringer geschenkt“, erinnert er sich.

Dank den MitarbeiterInnen der Wiener Linien kommen Fahrgäste selbst zu Heiligabend und Silvester sicher von A nach B.
Als Revisor ist Alexander Stehno im Funkwagen der Wiener Linien im Einsatz. Kommt es zu einer Störung, kümmert er sich vor Ort um die Koordination. – ©Wiener Linien/Robert Peres

Koordinierung

In enger Abstimmung mit der Leitstelle arbeiten die Revisoren der Wiener Linien. Einer von ihnen ist Alexander Stehno. Wenn eine Haltestelle aufgrund einer Baustelle aufgelassen wird, Falschparker die Öffis behindern oder Busse wegen eines Rohrschadens kurzgeführt werden müssen, dann sind die Revisoren vor Ort im Einsatz, um alles zu koordinieren und dokumentieren. Ein Job mit großer Verantwortung. Bereits seit rund zehn Jahren ist Herr Stehno als Revisor tätig, auch an Tagen, an denen die meisten Menschen frei haben.
„Da die Wiener Linien auch zu den Weihnachtsfeiertagen und zu Silvester viele Fahrgäste befördern, kommt es auch zu Zwischenfällen, bei denen ein gut funktionierendes Störungsmanagement nötig ist.“ Für ihn sind diese Feiertagsdienste kein Problem, wie er betont.
„Ich arbeite gerne in meinem Job, dadurch fällt es mir auch nicht schwer, dies an besonderen Tagen zu tun. Mit meiner Familie konnte ich die Feierlichkeiten meistens trotzdem so organisieren, dass alle glücklich waren.“ Für ihn sind die Dienste außerdem eine gute Gelegenheit, dem Feiertagstrubel zu entfliehen:
„Ich empfinde die Vorweihnachtszeit als sehr stressig und bin daher durchaus froh, wenn ab dem 24. Dezember etwas Ruhe einkehrt.“ 

Doris Leitgeb und Homan Saniei vom Sicherheitsdienst sind auch an Feiertagen in Öffis und Stationen unterwegs. – ©Wiener Linien/Robert Peres

Sicherheit

Ebenfalls 365 Tage im Jahr sind die MitarbeiterInnen des Sicherheitsdienstes in den Öffis und Stationen unterwegs. Schließlich gelten die Hausordnung und die Beförderungsbedingungen auch zu Weihnachten oder Silvester.
„Durch unsere Präsenz in den Stationen und Fahrzeugen vermitteln wir den Fahrgästen ein subjektives Sicherheitsgefühl“, sagt Doris Leitgeb. Die Feiertagsdienste sind ihrer Erfahrung nach etwas Besonderes: „Gerade zu Weihnachten und Silvester merkt man, dass die Leute für einen kurzen Moment ihre täglichen Sorgen vergessen, freundlich sind, schöne Feiertage und einen guten Rutsch wünschen.“ Da ihr Mann ebenfalls bei den Wiener Linien arbeitet, wird der Familienfrieden durch den Schichtdienst nicht gestört. Auch ihr Kollege Homan Saniei hat kein Problem mit dem Schichtdienst: „Mir geht es gut dabei, weil ich auch an speziellen Tagen dafür sorgen möchte, dass die Fahrgäste sicher nach Hause kommen.“


INFO

wienerlinien.at/karriere

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