Beitragsbild: © Bestattung Wien
Die Bestattung Wien setzt ihren ungewöhnlichen Weg fort und verbindet Erinnerungskultur mit Street Art. Nach den ersten Graffiti-Särgen folgte nun die nächste Idee: eine Graffiti-Urnen-Challenge, bei der fünf Künstler:innen jeweils eine Urne gestaltet haben.
Farbe statt Konvention
Ausgangspunkt waren zahlreiche Anfragen nach individuell gestalteten Urnen. Die Antwort darauf sind nun Werke, die zeigen, wie stark sich der Wunsch nach persönlicher Gestaltung im Abschied verändert. Jede Urne ist ein Unikat zwischen Kunstobjekt und Erinnerungsstück.
„Auch Urnen können Ausdruck von Persönlichkeit und Lebensgeschichte sein“
– Geschäftsführer Jürgen Sild.
Jury zwischen Kunst und Sensibilität
Bewertet wurden die Arbeiten von einer Fachjury aus Bestattung Wien, Friedhöfe Wien, der Universität für angewandte Kunst Wien sowie dem Graffiti-Künstler Lucas Groeger (SKRIBL).
Ex aequo auf Platz eins wurden die Arbeiten von Manuela Hageneder und Luky Vete gewählt. Mit dabei waren außerdem Hannah Maerz, Moritz Mizrahi und Samuel Stehl.
Kunst, die bleibt
Alle fünf Künstler:innen werden in einen festen Pool aufgenommen, um künftig individuelle Graffiti-Urnen oder -Särge zu gestalten. Damit wird aus einem Experiment ein dauerhaftes Angebot. Ein Projekt, das zeigt: Auch im Abschied wird Gestaltung immer persönlicher – und manchmal auch überraschend bunt.






