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Freitag, September 30, 2022

Anna Eder

Integradsion

ANNA EDER. WILL JUGENDLICHEN FLÜCHTLINGEN DIE MÖGLICHKEIT GEBEN, IHR NEUES ZUHAUSE MIT DEM FAHRRAD SELBSTSTÄNDIG ZU ERKUNDEN.

Anna wollte nach der Schule nach Hamburg ziehen. Gesagt, getan. Es war allerdings nicht immer leicht, sich in einer neuen Stadt zurecht zu finden. Die Sicherheit fehlt, wenn alles fremd ist. Wie schwierig ist das erst für Flüchtlinge, die kein Deutsch sprechen? Kein gutes Gefühl. Das möchte Anna ändern. Also hat sie den Verein IntegraDsion gegründet.

SO EINFACH GEHT‘S. „Integration funktioniert am besten im täglichen Kontakt mit dem Leben, in das man sich integrieren will. Dafür muss man mobil sein können“, erklärt Anna Eder. Flüchtlinge wohnen meist in Außenbezirken. Es ist wichtig, dass sie sich willkommen fühlen und ihr neues Zuhause kennenlernen. „Wir alle können unsere Herzen öffnen und versuchen, Lebensfreude zu schenken. Die Zukunft der Flüchtlinge ist auch unsere“, sagt Anna.

Auf integradsion.at melden sich Flüchtlinge an, die gerne Radfahren möchten. Jeder kann sich als Pate registrieren und an Workshops und Ausflügen teilnehmen, um Flüchtlingen die Stadt zu zeigen. Es werden auch Spenden wie Schlösser, Lichter, Helme, Batterien usw. angenommen. Um die Fahrräder, die gesponsert oder gespendet werden, kümmern sich Anna und ihr Team. Wir alle profitieren von Chancen, die wir als Kinder bekommen haben.

Die Chance in die Schule zu gehen, Instrumente zu lernen, Rad zu fahren etc. „Ich möchte verhindern, dass Kinder und Jugendliche aufgrund ihrer Flucht gezwungen sind, in der Findung ihrer selbst stehen zu bleiben. Sie sollen sich auch ausprobieren können“, das ist die Message von Anna, die auch jugendliche Flüchtlinge in Deutsch unterrichtet.

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