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Sonntag, September 25, 2022

Die Maurer der Nacht

Stabilisierungsarbeiten. Der Plan zur Modernisierung der U4 sieht in den kommenden Jahren auch neuen Gleisuntergrund vor. Damit die Stützmauer hält, wird sie vorab saniert – täglich nach Betriebsschluss.

Sie freuten sich besonders über die allzu heiß ersehnte Abkühlung der österreichischen Wetterlandschaft Mitte August: all jene Bauarbeiter, die auf den Baustellen der Wiener Linien zum Einsatz kamen. Die Sanierungsarbeiten an der U4 zwischen den Stationen Ober St. Veit und Braunschweiggasse haben immerhin den Vorteil, dass sie im Gleisbereich und damit nur in der betriebslosen Nacht durchgeführt werden. Hier sind noch einige Wochen überdimensionierte Bohrer am Werk. In den kommenden beiden Jahren sollen Gleise und Gleisuntergrund entlang der U4 komplett erneuert werden. Um auch währenddessen die Stabilität der Stützmauer zu gewährleisten, werden in diese sowie in den Boden dahinter vorab sogenannte Zugverpresspfähle – Stabilisierungsanker mit ca. 14 Metern Länge – gebohrt. Natürlich geht das nicht ganz lautlos vonstatten. „Auch wenn wir versuchen, so leise wie möglich zu arbeiten“, sagt NEU4-Ombudsmann Michael Zeman. Er steht den Anrainern auch als Ansprechperson zur Verfügung.

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