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Sonntag, Februar 5, 2023

Emanzipatorisches Lustspiel im Bronski & Grünberg

Bild: ©Philine Hofmann

Frei nach dem Roman Theodor Fontanes inszeniert Moritz Franz Beichl „Effi Briest“ im Bronski & Grünberg als absurde Komödie und Satire über heterosexuelle Cis-Männer. Im Zentrum steht die 17-jährige Effi, die trotz ihrer Sehnsucht nach Abenteuer und Freiheit mit einem humorlosen Baron verheiratet wird, der doppelt so alt ist wie sie.

Das Stück

Effi liebt Abenteuer, Freiheit und vor allem Käse – mehr als sie je einen Mann lieben könnte. Mit 17 Jahren wird Effi an Baron von Innstetten verheiratet, der nicht nur mehr als doppelt so alt ist, sondern in seiner Jugend auch in  Effis Mutter verliebt war. Perfekte Bedingungen für eine glückliche Ehe! Plötzlich taucht Major Crampas auf dem Spielfeld auf, der alles darstellt, was Effis Gatte nicht ist: leidenschaftlich, witzig – und er hat ein Sixpack. Von nun an fällt es Effi zunehmend schwerer ihre Rollen als Tochter, Ehefrau, Mutter, Liebhaberin und letztendlich Frau auszubalancieren. Am Ende gibt es zwei Tote. 

„EFFI BRIEST“ ist eine Liebeserklärung an starke Frauen, eine Satire über heterosexuelle Cis-Männer, eine absurde Komödie über eine klassische Welt, ein emanzipatorisches Lustspiel, ein Versuch über den allbekannten Längenvergleich des männlichen Geschlechtsteil, ein Stück über Zärtlichkeit, Sehnsucht und die Liebe zu Käse denn als Frau in einer patriarchalen Gesellschaft wird Effi von Käse im Gegensatz zu Männern nie unterschätzt.


INFO
Bis 6. 12., Müllnergasse 2, 1090 Wien

bronski-gruenberg.at

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