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Dienstag, Dezember 6, 2022

Kunst Haus Wien: Wenn Luft plötzlich sichtbar wird

Hoda Afshar aus der Serie: Speak the Wind, 2015-2020 (c) Hoda Afshar, Courtesy of the artist and Milani Gallery, Brisbane, Australia

Luft umschließt die Erde wie eine Membran, sie ist lebensnotwendig und allgegenwärtig. Als verbindendes Element zwischen Orten, auch als Trägerin von Gerüchen und Geräuschen. Die Beziehungen des Menschen zu den unsichtbaren Elementen Wind, Luft und Atem sind vielschichtig. Im Rahmen der Ausstellung „Wenn der Wind weht“ machen 22 internationale und österreichische künstlerische Positionen im Kunst Haus Wien die unsichtbaren Elemente Atem, Luft und Wind auf unterschiedliche Weise sichtbar.

Die künstlerischen Arbeiten der Schau thematisieren neben der Lebensenergie auch die Gefahr von Stürmen, Luftverschmutzung und den Klimawandel. WissenschaftlerInnen gehen schon länger davon aus, dass schwere Hurrikane durch den Klimawandel begünstigt werden, da die Erwärmung der Erde auch wärmeres Meerwasser zur Folge hat. Obwohl wir permanent von Luft umgeben sind, bleibt das unsichtbare Gasgemisch der menschlichen Wahrnehmung verborgen. Unser erster Atemzug erfolgt mit der Geburt, der letzte mit dem Tod. Seit der Covid-19 Pandemie fürchten wir den Atem der anderen und versuchen, uns mit Masken vor einer Ansteckung zu schützen. Im Lauf eines Lebens atmen wir 300 Millionen Liter Luft ein und wieder aus.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien.

Wann: bis 28. August 2022
Wo: Kunst Haus Wien, Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien
Anfahrt: Linie 1 oder O bis Radetzkyplatz

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