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Wien
Donnerstag, Dezember 8, 2022

Kunst im öffentlichen Raum: Das Wetter von Morgen in Floridsdorf

Bild: ©Irena Eden & Stijn Lernout, 2022

Die Initiative „Kunst im öffentlichen Raum“ zeigt über den Sommer neun temporäre Kunstprojekte an zentralen Plätzen und Straßen in Wien Floridsdorf. Die Installationen wurden von der KÖR-Jury nach einem Open Call ausgesucht und thematisieren auf unterschiedlichste Arten die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesellschaft. Ziel ist es nicht nur, im Alltag Bewusstsein für das Thema zu schaffen, sondern auch zum gemeinsamen Handeln einzuladen. Die offizielle Eröffnung der ist am 2. Juni.

Die Initiative „Kunst im öffentlichen Raum“ zeigt neun temporäre Kunstprojekte an zentralen Plätzen und Straßen in Floridsdorf.
Die Initiative „Kunst im öffentlichen Raum“ zeigt neun temporäre Kunstprojekte an zentralen Plätzen und Straßen in Floridsdorf. – ©Böhler & Orendt, 2022

Die Ausstellung

„Wir leben in einem Jahrhundert, in dem der Mensch sehenden Auges seine eigene Lebensgrundlage durch einen Raubbau noch nie dagewesenen Ausmaßes vernichtet. Brennende Wälder, schmelzende Gletscher, Extrem-Wettereignisse, Artensterben und Vernichtung von Ökosystemen. Nicht nur ein ökologischer, auch ein gesellschaftlicher Klimawandel bestimmt längst unseren Alltag, in dem die zunehmende Erwärmung der Stadträume mit Hitzewellen, Starkregen und Trockenperioden nur ein Aspekt ist. Dazwischen steht der Mensch, der inmitten einer Gemeinschaft zu vereinzeln droht. Längst haben sich die Künstler*innen, die im öffentlichen Raum am Schnittpunkt von Kunst, Gesellschaft und Politik arbeiten, dieser Themen angenommen. Die fundamentale Frage ist, in welcher Welt wir in Zukunft leben wollen.“


INFO

koer.or.at

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