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Samstag, Juni 25, 2022

Packendes Porträt eines Außenseiters

Die Kultoper „Peter Grimes“ ist ab 16. Oktober in einer mitreißenden Inszenierung im Theater an der Wien zu sehen.

Das Publikum hat die Oper „Peter Grimes“ unter die besten drei „Theater an der Wien“-Produktionen gewählt. Grund genug, das Werk in der mit einem Opera Award ausgezeichneten Inszenierung von Christof Loy ab 16. Oktober erneut auf den Spielplan zu setzen. Für das Dirigat zeichnet Thomas Guggeis -verantwortlich. Die Titelrolle singt Eric Cutler. Weiters -stehen etwa Agneta Eichenholz und Hanna Schwarz auf der Bühne. Es spielt das ORF Radio–Symphonieorchester Wien, es singt der Arnold Schoenberg Chor.


Auf Wunsch des Publikums, das „Peter Grimes“ als eine der drei besten „Theater an der Wien“-Produktionen auswählte, wird die Oper als Neueinstudierung wieder aufgenommen. – ©Monika Rittershaus

HANDLUNG
Schon die Uraufführung von Benjamin Brittens Oper „Peter Grimes“ am 7. Juni 1945 in London war ein großer Erfolg. Dabei widmete sich der homosexuelle Pazifist Britten einem Thema, das mit seiner eigenen Lebenserfahrung verbunden war und auf einem Gedicht aus seiner Heimatgrafschaft Suffolk basierte. Der Fischer Peter Grimes ist in seinem Dorf ein Außenseiter und wird verdächtigt, seine Lehrbuben zu quälen. Da einer unter ungeklärten Umständen zu Tode -gekommen ist, gibt es eine Unter-suchung, aber man kann ihm nichts nachweisen. Er versucht, -umsichtiger weiterzumachen und dennoch kommt es zur Katastrophe. Die Titelpartie des innerlich zerrissenen -Fischers komponierte Britten für seinen Lebenspartner -Peter Pears. Die Dorfgemeinschaft, das Meer, die seelischen Nöte des mit sich und seiner Umwelt in Missverständnis lebenden Grimes sind mitreißend geschildert.

INFO:
theater-wien.at

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