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Wien
Dienstag, Dezember 6, 2022

Wien ist die grünste Stadt der Welt

Wien belegt im jüngsten „The World’s 10 Greenest Cities 2020“ Ranking den ersten Platz. Für die Studie hat das internationale Consulting-Unternehmen Resonance mehr als 100 Städte weltweit nach Kriterien wie öffentlicher Verkehr, Anteil von öffentlichen Grünflächen in der Stadt, Nutzung erneuerbarer Energien oder fußgängerfreundliche Wege verglichen.

Ein wesentliches Kriterium für die Bestplatzierung ist das gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz: „Wien ist der europäische Maßstab für den öffentlichen Nahverkehr“, stellen die Autoren fest. „Fast die Hälfte der Stadtbevölkerung besitzt eine Jahreskarte für die Öffis – und nutzt diese auch intensiv“, heißt es im Ranking weiter.

Öffi-Stadträtin Ulli Sima zeigt sicht begeistert: „Das Ranking zeigt, wie wichtig die Wiener Linien für unsere Klimamusterstadt sind. Denn egal ob Zeit, Geld oder CO2 – mit den Öffis schützt jeder und jede Einzelne auf allen Linien die Umwelt und schont zugleich das Geldbörserl.“

„Das ausgezeichnete Abschneiden unserer Stadt im Ranking zeigt, dass Wien in vielen Bereichen Vorbild für andere Metropolen ist. Die Parks und das viele Grün in der Stadt, das für alle Wienerinnen und Wiener zugänglich ist, macht die hohe Lebensqualität in der Stadt aus. Parks und der Wienerwald sind auch ein wichtiges Gut in Zeiten des Klimawandels. Wien ist als Smart City mit nachhaltigen Ideen für Mobilität, Energie, Wohnen und Arbeiten gut für die Zukunft gerüstet“, kommentiert Wiens Bürgermeister Michael Ludwig.

Projekte für den Klimaschutz

„Wir sind stolz darauf, dass die Öffis in Wien so beliebt sind. Damit das auch so bleibt, investieren wir laufend in den Ausbau der Öffis, verdichten Intervalle und sorgen mit dem Bau des neuen Linienkreuzes U2xU5 für das größte Klimaschutzprojekt der Stadt“, freut sich Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien, über das Ranking-Ergebnis.

Viele weitere Projekte helfen dabei, den Klimaschutzgedanken der Wiener Linien in die Realität umzusetzen: Wo möglich, werden Stationen, Gleise und Wartehäuschen begrünt, tagsüber leerstehende Garagen werden in dem Forschungsprojekt RemiHub als Logistik-Hub für Paketdienste mit Lastenfahrrädern verwendet und WienMobil-Stationen helfen dabei, die letzten Meter zur Wohnung klimafreundlich mit unterschiedlichen Sharing-Angeboten zurückzulegen.

Wer öffentlich fährt, schenkt Platz

Alle Fahrgäste der Wiener Linien leisten einen großen Beitrag zum Klimaschutz – und das ohne viel Aufwand. Denn wer auf Öffis umsteigt, spart jährlich bis zu 1.500 kg CO2-Emissionen ein. Die Öffis sind nämlich bereits zu 80 Prozent elektrisch unterwegs. Würden alle Wege nur noch öffentlich zurückgelegt werden, könnten zusätzlich rund 500 Hektar Fläche, also circa 700 Fußballfelder, anders genutzt werden – für Parks, Spielplätze sowie andere Grün- und Freiflächen.

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