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Samstag, September 24, 2022

Wiener Opernball 2017 mit Startenor Jonas Kaufmann

Der Wiener Opernball findet heuer am 23. Februar zum 61. Mal nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Erstmals ist Maria Großbauer als Veranstalterin für den Event verantwortlich. Unter dem Motto „Alles Oper!" will sie zahlreiche Neuerungen einführen und setzt dabei vor allem auf Musik. Auch das von Staatsoperndirektor Dominique Meyer zusammengengestellte Eröffnungsprogramm ist prominent besetzt: Startenor Jonas Kaufmann ( „La fleur que tu m’avais jetée“ aus Carmen und „Dein ist mein ganzes Herz“ aus Das Land des Lächelns) wird erstmals beim Wiener Opernball singen.

Es spielen unter anderem die Wiener Philharmoniker sowie das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper. Das Wiener Staatsballett – mit den Ersten Solotänzern Nina Poláková, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Davide Dato und Roman Lazik an der Spitze – und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper tanzen außerdem eine von Lukas Gaudernak eigens für den Opernball kreierte Choreographie.

Ein roter Faden

Großbauers Konzept soll sich wie ein roter Faden durch das ganze Haus ziehen. Der Blumenschmuck von der Kunstgärtnerei Doll bezieht sich etwa auf „Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart: die bunten und üppigen Arrangements, zusammengesetzt aus Ginster, Rosen und blühenden Zweigen, thematisieren den „Zauberwald und seine bunten Vögel“. In einer modernen Neuinterpretation der Motive aus der Zauberflöte präsentiert die österreichische Künstlerin Evelyn Grill im Marmorsaal raumhohe, farbenprächtige Siebdrucke, eine Hommage an die Scherenschnitte unterschiedlicher Figuren und Szenen aus der Mozart-Oper von Lotte Reiniger.

Die bestehende Crystalbar (ebenfalls mit Scherenschnitten aus Mozart-Opern) lockt 2017 mit Kristallvorhängen von Swarovski an den Wänden, Livemusik am Klavier und Sitzgelegenheiten. Der ehemalige „Heurige“ im ersten Souterrain wird zu einer Szene aus der Oper „Der Freischütz" von Carl Maria von Weber: Die junge Wiener Bühnenbildnerin Agnes Hasun hat die „Wolfsschlucht“ mit Geistern der Nacht und Tieren des Waldes entworfen. Die Hinterbühne wird komplett neu gestaltet und präsentiert sich in moderner, reduzierter Architektur in Holz und Kupfer. Fast durchgehend neu sind außerdem die im gesamten Ballbereich auftretenden Live-Bands.

Erstmals komplett rauchfrei

Schlechte Nachrichten gibt es für Raucher: Der Wiener Opernball wird 2017 erstmals komplett rauchfrei. Es werden jedoch beheizte Raucherzonen mit Bar-Service unter den Arkaden auf beiden Seiten der Wiener Staatsoper eingerichtet.

Der ORF überträgt den Wiener Opernball am 23. Februar 2017 rund drei Stunden live.

Weitere Informationen über die Veranstaltung finden Sie hier.

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