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Sonntag, August 14, 2022

Zero Discrimination Day

Trotz fortschrittlicher Aufklärung und immer mehr Therapiemöglichkeiten erleben HIV-Positive immer noch gesellschaftliche Stigmatisierung sowie Diskrimierung als Reaktion auf ihre Diagnose. Gemeinsam mit UNAIDS und den Vereinten Nationen soll am heutigen Tag weltweit darauf aufmerksam gemacht werden, dass alle Menschen ein Recht auf ein Leben in Würde haben – und nicht fernab eines gesellschaftlichen Lebens. Für die Aids Hilfe Wien spricht sich Obmann Wolfgang Wilhelm klar gegen Diskriminierung aus und fordert ein Ende der Ungleichbehandlungen. 

Dies ist insofern wichtig als jene Diskriminierungen die größte Testbarriere darstellen. Menschen, die einem erhöhten HIV-Risiko ausgesetzt sind, werden auch aufgrund von ethnischer Herkunft, sexueller Orientierung, Beruf oder Lebensstil benachteiligt – was zu einem ebenso großen Problem führt, da es für Eindämmung von HIV wesentlich ist, Menschen zu testen, die von einem erhöhten Infektionsrisiko betroffen sind. 

Die Aids-Hilfe Wien sammelt und dokumentiert Fälle aus ganz Österreich und bietet Menschen in Diskriminierungsfällen besondere Unterstützung und Begleitung an. Das Angebot kann natürlich auch anonym in Anspruch genommen werden und ist von psychosozialer Beratung über Vermittlung bis zu Schlichtung kostenfrei. 

INFO: http://www.unaids.org/en/resources/campaigns/2017_zerodiscriminationday 

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