v.l.n.r. Julia Healy (Co-Geschäftsführerin Pro Event Team für Wien und Projektleiterin Donauinselfest), Veronica Kaup-Hasler (Kulturstadträtin), Jörg Neumayer (DIF-Veranstalter und Landesparteisekretär der SPÖ Wien), Mel Merio (Stv. Vorsitzende Verein Wiener Kulturservice) und Josef Wiedenhofer (Co-Geschäftsführer Pro Event Team für Wien und Projektleiter Donauinselfest) | ©Markus Sibrawa
Von 3. bis 5. Juli wird die Donauinsel wieder zum größten Open-Air-Festival Europas – und das bei freiem Eintritt. Unter dem Motto „Sommer an!“ steigt das Donauinselfest heuer bereits zum 43. Mal und bringt auf 14 Bühnen rund 200 Acts zusammen, deren Programm von Rock über Schlager bis hin zu Elektro reicht.
Erstmals fällt das Donauinselfest auf das erste Ferienwochenende und eröffnet damit ganz offiziell den Wiener Sommer. Für Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler ist das ein deutliches Bekenntnis zu frei zugänglicher Kultur im öffentlichen Raum: „Das Donauinselfest macht sichtbar, wofür Wien steht – Kultur für alle.“
Musik für alle Generationen
Auf 4,5 Kilometern Festivalgelände erwartet die Gäste auch 2026 ein vielfältiges Line-up. Die große Festbühne bespielen unter anderem My Ugly Clementine, Giant Rooks, Zartmann, KAMRAD und Nico Santos. Wer es härter mag, kommt bei Airbourne, Avatar und Feuerschwanz auf seine Kosten, während für Schlager- und Austropop-Begeisterte etwa Jazz Gitti oder Matakustix auf dem Plan stehen. Auch elektronische Klänge fehlen nicht: Auf der Electronic Music Bühne heizen Ely Oaks, David Puentez und Alle Farben bis tief in die Nacht ein.

Inklusion als zentrales Thema
Der Festivalfreitag widmet sich heuer ganz den Themen Jugend und Inklusion. Gleich nach der Zeugnisverteilung eröffnet auf der Festbühne das „Thorsteinn Einarsson für Alle – Das Inklusionskonzert presented by Magenta“, begleitet von Live-Performances und Übersetzungen in Österreichischer Gebärdensprache. Im Mittelpunkt steht zudem die Kooperation mit den Special Olympics: Rund 1.800 Athletinnen und Athleten nehmen heuer an den Sommerspielen in Wien teil und werden am Donauinselfest offiziell geehrt – Bürgermeister Michael Ludwig wird sie persönlich auf der Festbühne willkommen heißen.
Bühne frei für neue Talente
Seit Jahren ist das Donauinselfest auch ein Sprungbrett für den heimischen Nachwuchs. Beim „Rock The Island Contest“ setzten sich diesmal sechs Acts durch – durchwegs mit weiblichem Lead. Künstlerinnen und Bands wie LELLA, emma oder BlackSunZet eröffnen die großen Festivalbühnen. Für viele junge Musiker:innen sei es oft der erste große Auftritt überhaupt, betont Mel Merio vom Wiener Kultur Service; zugleich wolle man ein klares Signal für faire Bezahlung in der Kulturszene setzen.

Sport, Familie und Action auf der Insel
Auch tagsüber ist auf der Insel einiges geboten. Beim Beachvolleyball, Basketball oder Yoga können sich die Besucher:innen selbst ausprobieren, und erstmals ist der ÖFB mit Mitmachstationen sowie einer Autogrammstunde der Frauen-Nationalmannschaft dabei. Familien erwartet erneut ein großes Kinderprogramm – von Kasperl und Kinderschminken bis zu den beliebten Auftritten von Robert Steiner und Rolf Rüdiger der Ratte. Und nach einem Jahr Pause kehrt auch der Edelstoff Designmarkt auf die Insel zurück.
Becherpfand für den guten Zweck
Bereits zum zweiten Mal arbeitet das Donauinselfest mit der Österreichischen Krebshilfe Wien zusammen. Wer seinen Becherpfand spendet, unterstützt damit die Kampagne „Sonne ohne Reue“, die über Sonnenschutz und die Vorbeugung von Hautkrebs aufklärt.
INFO: donauinselfest.at



