Beitragsbild: Was für eine Nacht! 23.000 Läufer:innen machten den 20. erste bank vienna night run zu einem unvergesslichen Lauferlebnis mitten in Wien. © Stephan Schütze
Die Ringstraße ohne Autos, dafür mit 23.000 Paar Laufschuhen: Der erste bank vienna night run feierte am Donnerstagabend sein 20. Jubiläum – mit neuem Teilnehmerrekord, jeder Menge Musik und einer Wiener Innenstadt im Lauffieber.
Wer am Donnerstagabend am Ring unterwegs war, erlebte Wien aus einer eher ungewöhnlichen Perspektive. Statt Autos und Straßenbahnen bestimmten Laufschuhe das Bild, statt Verkehrslärm gab es Musik und Jubel. 23.000 Läufer:innen gingen beim 20. erste bank vienna night run an den Start und machten die Jubiläumsausgabe zur bisher größten.
Der Ring wird zur Laufstrecke
Schon lange vor dem Start herrschte rund um das Eventgelände ordentlich Betrieb. Freundesgruppen trafen sich, Firmenteams versammelten sich für gemeinsame Fotos und ambitionierte Läufer:innen absolvierten die letzten Aufwärmrunden.

Für den passenden Sound sorgte DJane Mel Merio, die mit ihren Beats den Startbereich kurzerhand in eine Open-Air-Party verwandelte. Gemeinsam wurde aufgewärmt, getanzt und der Countdown heruntergezählt – bevor sich die verschiedenen Startblöcke nach und nach auf den Weg machten.

© Stephan Schütze

© Stephan Schütze

© Stephan Schütze

© Stephan Schütze
Fünf Kilometer Wien bei Nacht
Die Strecke führte über fünf Kilometer einmal rund um die Wiener Ringstraße. Vorbei an einigen der bekanntesten Gebäuden der Stadt liefen die Teilnehmer:innen durch eine Kulisse, die man normalerweise nur selten so erleben kann. Musik und Entertainment entlang der Strecke, Zuschauer:innen am Straßenrand und tausende Menschen, die gleichzeitig unterwegs waren, machten aus dem Lauf ein echtes Stadterlebnis. Dabei zeigte sich auch die Vielfalt des Night Runs: ambitionierte Athlet:innen liefen neben Hobbyläufer:innen, Freundesgruppen, Firmenteams und all jenen, für die weniger die Bestzeit als vielmehr der gemeinsame Abend im Mittelpunkt stand.


















Die Schnellsten der Nacht
Sportlich wurde natürlich trotzdem um jede Sekunde gekämpft. Bei den Männern setzte sich Andreas Vojta durch. Maro Schober belegte Rang zwei, Victor Mauersperger wurde Dritter.
Bei den Frauen lief Julia Mayer als Schnellste ins Ziel, gefolgt von Freya Wenske auf Platz zwei und Gabriela Kerenyiova auf Rang drei. Bei der anschließenden Siegerehrung wurden die schnellsten Läufer:innen des Abends gefeiert.

© Stephan Schütze


© Stephan Schütze


© Stephan Schütze
20 Jahre Night Run – und ein neuer Rekord
23.000 Teilnehmer:innen bedeuteten für den Jubiläumslauf einen neuen Rekord. Eine Zahl, die beeindruckt – noch stärker war an diesem Abend allerdings das Bild dahinter: Zehntausende Menschen unterschiedlichsten Alters und mit ganz unterschiedlichen sportlichen Ambitionen, die gemeinsam durch Wien liefen.
„23.000 Läufer:innen bei unserem 20. erste bank vienna night run – darauf sind wir unglaublich stolz. Aber mindestens genauso schön war es zu sehen, mit welcher Freude und Energie die Menschen gemeinsam auf die Strecke gegangen sind. Genau diese Mischung aus Sport, Gemeinschaft und guter Stimmung macht den Night Run für uns seit 20 Jahren aus“, so Veranstalter Hannes Menitz.
Klar – ich würde den Nachhaltigkeitsfokus hier ganz herausnehmen und stattdessen die Menschen würdigen, die so ein Großevent überhaupt möglich machen:
Die Menschen hinter dem Night Run
Während 23.000 Läufer:innen die Wiener Ringstraße eroberten, sorgte hinter den Kulissen ein großes Team dafür, dass alles rundlief. Von der Vorbereitung und dem Aufbau über Start und Ziel bis zur Betreuung entlang der Strecke waren zahlreiche Mitarbeiter:innen, Volunteers, Einsatzkräfte und Streckenposten im Einsatz.
Denn ein Lauf dieser Größenordnung entsteht nicht erst mit dem Startschuss. Viele Stunden Planung, Koordination und Arbeit stecken dahinter, damit zehntausende Menschen sicher und gut organisiert durch die Wiener Innenstadt laufen können. Während vorne gefeiert, angefeuert und gelaufen wurde, hielten im Hintergrund viele helfende Hände die Fäden zusammen.

Nach fünf Kilometern, tausenden Schritten und einer außergewöhnlichen Runde um den Ring galt der Applaus deshalb nicht nur den Läufer:innen. Auch die Menschen hinter den Kulissen machten die 20. Ausgabe des erste bank vienna night run zu einer Jubiläumsnacht, die Wien so schnell nicht vergisst.



