Beitragsbild: © UniCredit Bank Austria / Wolfgang Thaler
Ein Sonntagvormittag an der Alten Donau, Jazzklänge unter freiem Himmel und dazu ein Programm, das Oper, Klassik und moderne Arrangements miteinander verbindet: Am 14. Juni 2026 verwandelt sich der Bank Austria Park in Floridsdorf in eine außergewöhnliche Konzertbühne.
Von 11 bis 12.30 Uhr lädt das Jazz-Ensemble der Wiener Symphoniker zum großen Jazz-Picknick bei freiem Eintritt – einem Konzertformat, das klassische Meisterwerke in neuem Klanggewand präsentiert und Kultur dorthin bringt, wo die Menschen ihren Sommer genießen.
Klassik neu gedacht
Unter dem Motto „Art Unlimited – Spitzenkunst für alle“ steht das Konzert ganz im Zeichen der kulturellen Offenheit. Statt rotem Samt und Konzertsaal erwartet die Besucher:innen eine entspannte Atmosphäre im Grünen, direkt an der Alten Donau.
Für die musikalische Leitung sorgt Schlagzeuger und Arrangeur Flip Philipp, der mit seinem „Symphonic Jazz Project“ bekannte Werke der Musikgeschichte neu interpretiert. Dabei treffen große Opernmelodien und Orchesterklassiker auf die Freiheit und Spielfreude des Jazz. Auf dem Programm stehen unter anderem Richard Strauss’ „Also sprach Zarathustra“, Verdis „Va, pensiero“ aus Nabucco, die berühmte Arie „La donna è mobile“ aus Rigoletto, Puccinis „Nessun dorma“, Ravels „Boléro“ sowie Highlights aus Carmen, West Side Story und Romeo and Juliet. Das Ergebnis ist kein klassisches Konzert im traditionellen Sinn, sondern eine musikalische Entdeckungsreise zwischen Jazzclub und Opernhaus.
Kultur ohne Hürden
Hinter dem Format steht eine neue Partnerschaft zwischen der UniCredit Bank Austria und den Wiener Symphonikern. Das gemeinsame Ziel: hochkarätige Kultur für möglichst viele Menschen zugänglich machen.
„Wir fördern Spitzenkunst für alle, Kunst auf Weltklasse-Niveau für ein breites Publikum“
, bringt es Ivan Vlaho, CEO der UniCredit Bank Austria, auf den Punkt. Kultur soll nicht exklusiv sein, sondern Menschen unabhängig von Alter, Vorwissen oder Budget erreichen.
Die Wiener Symphoniker mitten in der Stadt
Mit rund 180 Konzerten pro Saison zählen die Wiener Symphoniker zu den wichtigsten Kulturinstitutionen der Stadt. Neben ihren Auftritten im Musikverein und im Wiener Konzerthaus suchen sie seit Jahren bewusst den direkten Kontakt zum Publikum – in Parks, auf Plätzen oder an ungewöhnlichen Orten in den Bezirken.
Wie erfolgreich dieses Konzept funktioniert, zeigten bereits die „Beisl“-Konzerte rund um den Yppenplatz im Mai, bei denen Ensembles der Wiener Symphoniker in Lokalen in Ottakring auftraten und die Grenzen zwischen Hochkultur und Alltagsleben verschwimmen ließen.
Ein Kultursommer für alle
Das Jazz-Picknick bildet gleichzeitig den Auftakt zu weiteren großen Veranstaltungen der Partnerschaft. Bereits Anfang Juli folgt das beliebte Prater-Picknick auf der Kaiserwiese mit internationalen Gästen wie Rolando Villazón, Teya und Dirigentin Holly Hyun Choe. Im Dezember lädt schließlich der Wiener Advent im Stephansdom zu einem festlichen Jahresausklang.

Doch zunächst gehört die Bühne der Alten Donau. Wer Lust auf einen entspannten Sonntag mit Musik auf höchstem Niveau hat, sollte Picknickdecke oder Klappsessel einpacken. Für das leibliche Wohl sorgen Food Trucks vor Ort. Manchmal braucht es nicht mehr als ein bisschen Sonne, eine Wiese am Wasser und ein Orchester, das zeigt, wie überraschend und lebendig Klassik im Jahr 2026 klingen kann.



