Beitragsbild: © Julius Meinl, KI-gestützt
Am 22. Jänner 2027 wird die Wiener Hofburg wieder zum wohl elegantesten Kaffeehaus der Stadt. Doch schon Monate vor dem Wiener Kaffeesiederball dürfen Kaffeefans mitentscheiden, wie ein besonderes Detail des Ballabends aussehen wird: Julius Meinl und Augarten Wien haben drei Designs für eine limitierte Espresso-Martini-Tasse entwickelt. Welches davon tatsächlich produziert wird, entscheidet ihr!
Drei Designs, eine Entscheidung
Kaffee, Porzellan und Ballkultur – wienerischer lässt sich eine Kooperation vermutlich kaum denken. Für den Kaffeesiederball 2027 bringen Julius Meinl und Augarten Wien ihre jeweiligen Traditionen zusammen und übersetzen sie in ein überraschend zeitgemäßes Sammlerstück.
Drei Entwürfe stehen zur Wahl. Das Design mit den meisten Stimmen wird anschließend von Augarten Wien umgesetzt – und zwar in einer streng limitierten Auflage von lediglich 100 Stück. Damit wird aus der Abstimmung mehr als eine kleine Designfrage: Die Wiener:innen können selbst mitbestimmen, welches Stück Kaffeekultur den kommenden Ball begleiten wird.



Die Hofburg als größtes Kaffeehaus der Welt
Der Wiener Kaffeesiederball gehört seit Jahrzehnten zu den Fixpunkten des Wiener Ballkalenders. Für eine Nacht verwandelt sich die Hofburg Vienna in das „größte und schönste Kaffeehaus der Welt“ – mit allem, was zur Wiener Kaffeehauskultur gehört, und gleichzeitig genügend Raum für neue Interpretationen. Eine davon ist längst zum Publikumsliebling geworden: der Espresso Martini in der Julius Meinl Lounge. Der Drink verbindet Kaffee mit moderner Barkultur und gehört mittlerweile fest zum Ballabend. Die eigens entworfene Tasse führt diesen Gedanken nun konsequent weiter.
„Die Wiener Kaffeesieder und die zwei Unternehmen dienen der Wiener Kaffeehauskultur, sie soll bewahrt, aber gleichzeitig modern interpretiert und in die Zukunft getragen werden. Die Tasse steht für diese Haltung – für Qualität, Tradition, Wiener Identität und Zeitgeist“, erklärt Ballleiter KR Wolfgang Binder die Idee hinter der Kooperation.
Vom Kaffee bis zur richtigen Tasse
Dass Julius Meinl und Augarten Wien dabei gemeinsame Sache machen, wirkt beinahe selbstverständlich. Schließlich gehören beide Häuser zur Wiener Kulturgeschichte – das eine rund um Kaffee, das andere rund um Porzellan und Handwerkskunst.
„Kaffee und die passende Tasse gehören für mich einfach zusammen“, sagt Christina Meinl, Familienmitglied der fünften Generation. Gerade die Liebe zum Detail sei ein wesentlicher Teil des Kaffeeerlebnisses. Umso gespannter sei sie darauf, „für welches Design sich die Öffentlichkeit entscheidet“.
Auch für Stephanie Lamezan-Salins, Geschäftsführerin von Augarten Porzellan, liegt der Reiz gerade im Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart: „Tradition ist für uns dann besonders spannend, wenn daraus etwas Neues entsteht.“ Mit der Espresso-Martini-Tasse würden Wiener Kaffeekultur und Wiener Porzellankunst in eine zeitgemäße Form gebracht.
Ein Sammlerstück, das es nicht einfach zu kaufen gibt
Wer jetzt schon Platz im Küchenschrank schaffen möchte, muss allerdings ein wenig Geduld haben. Die Tasse ist als exklusive Spezialanfertigung gedacht und wird nicht regulär in großer Stückzahl erhältlich sein. Die lediglich 100 Exemplare werden ausschließlich über ausgewählte Aktivitäten und Kooperationen rund um das Projekt verfügbar sein. Welches Motiv darauf zu sehen sein wird, liegt zunächst aber in den Händen des Publikums. Das Gewinnerdesign wird bei der Auftaktveranstaltung zum Kaffeesiederball offiziell enthüllt und anschließend als limitiertes Sammlerobjekt produziert.



