Beitragsbild: © Symbolbild / Canva
Österreich hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen festen Platz auf der internationalen Jazz-Landkarte erspielt – mit herausragenden Musikerinnen und Musikern, innovativen Projekten und einer Szene, die weit über die Landesgrenzen hinaus Beachtung findet. Genau diesem Höhenflug widmet sich das Open-Air-Sommerfestival „The Story of Jazz“ im Wiener Metropol.
Bereits zum sechsten Mal verwandelt sich das Metropol in einen Treffpunkt für Jazz-Liebhaberinnen und Jazz-Liebhaber. Das Festival versteht sich als kleine, feine Bühne für große Musik – ganz in der Tradition legendärer Jazzfestivals wie Newport, Nizza oder Montreux. Unter dem Motto „The Austrian High Flight“ stehen heuer jene Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt, die Österreichs Ruf als internationale Jazz-Nation geprägt haben. Neben bekannten Namen treten auch spannende Newcomer aus Österreich, Amerika und anderen Teilen der Welt auf. Das Programm reicht von Vokaljazz bis zu instrumentalen Formationen, von intimen Ensembles bis zu energiegeladenen Bands. Dazu gibt es kulinarische Begleitung mit Great Food und Cool Drinks.
Elf Jahre Jazz-Geschichte
Eng verbunden mit dem Festival ist die erfolgreiche Konzertreihe „The Story of Jazz“. Seit mittlerweile elf Jahren erzählt Kurt Prohaska, Pianist, Entertainer und einer der engagiertesten Vermittler des Jazz in Wien, die Geschichte dieser Musikrichtung. Gemeinsam mit seinem Trio und wechselnden Gästen nimmt er das Publikum mit auf eine Reise durch rund 125 Jahre Jazzgeschichte. Von den Anfängen in New Orleans über Swing, Bebop und Modern Jazz bis hin zu aktuellen Entwicklungen verbindet Prohaska fundiertes Wissen mit musikalischer Leidenschaft.
„As Time Goes By“ – die Saison 2026/27
In der kommenden Saison steht die Reihe unter dem Titel „As Time Goes By“. Auf der Bühne im Wiener Metropol widmet sich Kurt Prohaska gemeinsam mit seinen Formationen dem Thema Alter im Jazz – und zeigt, dass Kreativität keine Frage der Lebensjahre ist.
Den Auftakt macht im Oktober das Kurt Prohaska Youth Orchestra mit „Blame It On My Youth“. Dabei werden die ersten musikalischen Schritte späterer Jazzgrößen nachgezeichnet – als sie selbst noch ganz am Anfang ihrer Karriere standen.
Im November folgt das Kurt Prohaska Venerables Orchestra mit „Young At Heart“ und stellt jene Jazz-Legenden vor, die auch im hohen Alter nichts von ihrer musikalischen Neugier verloren haben.
Im Februar erinnert das Kurt Prohaska Trio gemeinsam mit feinfühligen Gästen an Künstlerinnen und Künstler, die viel zu früh verstorben sind. Unter dem Titel „All Too Soon“ entsteht ein Abend voller Respekt, Erinnerung und großer Emotionen.
Den Abschluss bildet im April „Young No More“. Anlass ist Kurt Prohaskas 75. Geburtstag. Seine musikalischen Wegbegleiter wollen dabei augenzwinkernd beweisen, dass ihr Bandleader alles andere als alt geworden ist.
Musik, die unter die Haut geht
Die Begeisterung des Publikums spricht für sich. „Es hat mich sehr überrascht, wie Jazz unter die Haut gehen kann“, schrieb eine Besucherin nach einem Konzert. Andere schwärmen von der Spielfreude der Musiker und der besonderen Atmosphäre der Abende. Genau das macht „The Story of Jazz“ aus: Hier wird Jazz nicht nur gespielt, sondern erzählt, erlebt und gefeiert.




