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Mittwoch, Dezember 7, 2022

Wenn Wände sprechen könnten

Von 19. – 31. Oktober 2020 zeigt Kovacek Contemporary ausgewählte Werke der international renommierten Künstlerin Sabine Johanna Wiedenhofer. Die gebürtige Wienerin zählt zu den herausragendsten und wichtigsten Vertreter*innen der Contemporary Art-Szene und hat sich weit über die österreichische Kunstszene einen Namen gemacht.

 

Sensible Bildsprache

Im Fotografie-Kunstprojekt „If walls could talk“ vereint Wiedenhofer in eindrucksvoll sensibler Bildsprache Menschen, die etwas zu sagen haben, mit sagenhaft-geschichtsträchtigen Gebäuden und lässt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verschmelzen.
Wenn Provokateur, Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler Paulus Manker just in jenen Räumen fotografiert wird, in denen der österreichische Staatsvertrag unterzeichnet wurde, wird dem Betrachter bewusst, wie eng die Freiheit Österreichs mit der Freiheit der Kunst verbunden ist. Dass Kunst immer und überall war und ist, verdeutlicht das Werk, in dem Kunsthistorikerin und Museumsdirektorin Agnes Husslein-Arco in der ehemaligen Zentrale der 1899 gegründeten Veitscher Magnesit Werke AG zu sehen ist, die heute eines der prächtigsten Hotels der Wiener Ringstraße beherbergt. Die Wände waren Zeugen geschichtsträchtiger Momente voller Freude, Hass, Leid, Krieg und Tod, sie wurden mit Liebe, Lust und Leben getränkt. Wenn Wände sprechen könnten, müsste die Geschichte neu geschrieben werden.

Alle Details zur Ausstellung finden Sie auf kovacek.at.

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